Iran

Trump: USA retten ab Montag festsitzende Schiffe

Showdown um Hormus: Iran blockiert weiter – jetzt kündigt Trump eine neue Aktion an. Was steckt hinter Projekt Freiheit?

03.05.2026, 23:25 Uhr

USA kündigen Hilfsaktion für in der Straße von Hormus festsitzende Schiffe an

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass die Vereinigten Staaten an diesem Montag eine Initiative beginnen wollen, um Schiffen zu helfen, die wegen der Sperrung der Straße von Hormus nicht weiterfahren können. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump, zahlreiche Staaten hätten Washington darum gebeten, ihre Schiffe aus der blockierten Passage zu geleiten.

Nach seinen Worten hätten die USA diesen Ländern zugesichert, ihre Schiffe sicher durch die gesperrten Gewässer zu führen, damit der Handel ohne weitere Behinderungen fortgesetzt werden könne. Dabei gehe es laut Trump um Schiffe aus Weltregionen, die nicht in den Konflikt mit dem Iran verwickelt seien. Die Aktion bezeichnete er als „Projekt Freiheit“. Starten solle sie am Montagmorgen im Nahen Osten. Konkrete Angaben zum geplanten Vorgehen machte Trump allerdings nicht.

Zugleich erklärte der US-Präsident, seine Unterhändler führten nach wie vor konstruktive Gespräche mit dem Iran. Diese könnten seiner Einschätzung nach in eine für alle Seiten positive Entwicklung münden. Auch hierzu nannte er keine näheren Einzelheiten.

In den Verhandlungen mit Teheran drängen die USA seit geraumer Zeit darauf, dass die von Iran weitgehend blockierte Straße von Hormus wieder geöffnet wird. Bislang blieb dies jedoch ohne Erfolg. Die Schifffahrt in der für den globalen Ölhandel wichtigen Meerenge ist weiterhin massiv beeinträchtigt. Parallel dazu haben die Vereinigten Staaten eine Seeblockade gegen den Iran verhängt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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