Ermittlungen nach mutmaßlichem Drohnenangriff bei Leipzig/Halle
Nach dem vereitelten Drohnenanschlag am Flughafen Leipzig/Halle richten sich die Ermittlungen Medienberichten zufolge gegen zwei mögliche Täter. Wie die „Zeit“ meldet, führt die Bundesanwaltschaft ein Verfahren gegen zwei Beschuldigte. Auch NDR, WDR und die „Süddeutsche Zeitung“ berichten, dass es dem Bundeskriminalamt gelungen sei, zwei Verdächtige zu identifizieren. Eine offizielle Bestätigung dazu gab die Bundesanwaltschaft auf Anfrage jedoch nicht.
In der Nacht zum 5. August war auf dem Flughafengelände in Leipzig eine Drohne entdeckt worden, die mit professionellem Sprengstoff und einem Zünder ausgestattet gewesen sein soll. Die Bundesanwaltschaft ermittelt deshalb wegen des Verdachts, eine Sprengstoffexplosion herbeiführen zu wollen.
Die Bundesregierung macht Russland für den Vorfall verantwortlich. Moskau weist die Vorwürfe zurück.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber