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Urlaub endet tödlich: Zwei Deutsche ertrinken

Tödliche Strömung am Atlantik: Zwei deutsche Urlauber sterben – andere Badegäste entkommen nur knapp dem Horror im Meer.

03.09.2026, 14:26 Uhr

An der Atlantikküste nahe Biarritz sind zwei deutsche Urlauber ums Leben gekommen. Wie die Regionalzeitung Sud Ouest unter Berufung auf Rettungskräfte berichtete, geriet ein 53-jähriger Mann beim Baden in Not. Ein Surflehrer brachte ihn zwar noch aus dem Wasser, doch Wiederbelebungsversuche am Strand blieben ohne Erfolg.

Nach ersten Erkenntnissen könnte eine starke Strömung den Mann erfasst haben. Auch andere Badegäste sollen in Schwierigkeiten geraten sein, konnten sich aber retten. Der 53-Jährige war am Mittwoch gemeinsam mit seinen beiden Kindern im Alter von 16 und 19 Jahren schwimmen gegangen. Beide standen laut Bericht unter schwerem Schock.

Strände nach den Sommerferien ohne Aufsicht

Nur wenige Stunden später kam es an einem weiteren Strand in der Gegend zu einem zweiten tödlichen Unglück. Ein 80 Jahre alter Deutscher erlitt demnach vermutlich beim Schwimmen einen Herzstillstand und wurde regungslos am Strand gefunden.

Beide Badeunfälle ereigneten sich an Küstenabschnitten, die seit Montag nach dem Ende der französischen Sommerferien nicht mehr von Rettungsschwimmern überwacht werden.

Die Einsatzkräfte riefen Urlauber dazu auf, ausschließlich an Stränden ins Wasser zu gehen, an denen weiterhin Rettungspersonal im Einsatz ist. In Frankreich sind in dem außergewöhnlich heißen Sommer bereits mehr als 300 Menschen ertrunken – etwa 14 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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