Wetter

45,7 Grad: Spaniens Hitze-Hammer schockt

45,7 Grad im September: Spanien erreicht einen Hitzerekord – und das dürfte erst der Anfang sein

04.09.2026, 17:11 Uhr

In Spanien ist Anfang September mit 45,7 Grad Celsius die bislang höchste Tageshöchsttemperatur des Jahres gemessen worden. Nach Angaben des staatlichen Wetterdienstes Aemet wurde der Wert am Donnerstag in El Granado im südandalusischen Grenzgebiet zu Portugal registriert. Wie der Wetterdienst am Freitag auf der Plattform X mitteilte, entspricht dieser Wert zugleich dem bisherigen Rekord für einen Septembertag aus dem Jahr 2016, der in Montoro in Andalusien aufgestellt worden war. Die Messung gilt bislang noch als vorläufig.

Auch in den kommenden Tagen bleibt die Lage außergewöhnlich: Für das Wochenende und die nächste Woche werden in mehreren Regionen weiterhin Temperaturen um die 40 Grad erwartet. Besonders betroffen sein sollen Gebiete im Ebrotal sowie der Süden des Landes. Selbst auf der Ferieninsel Mallorca könnten zu Wochenbeginn noch bis zu 36 Grad erreicht werden. Fachleute sehen im menschengemachten Klimawandel einen wichtigen Grund dafür, dass Hitzephasen stärker, länger und häufiger auftreten.

Bereits vier Hitzewellen seit Juni

Seit Juni hat Aemet in diesem Jahr bereits vier Hitzewellen erfasst. Als Hitzewelle wertet der Wetterdienst allerdings nur eine Phase, die mindestens drei Tage andauert, größere Gebiete betrifft und bei der die Temperaturen klar über dem üblichen Durchschnitt liegen.

Unabhängig von dieser Definition wurde der Sommer in Spanien vielerorts über lange Zeit als extrem heiß empfunden. Besonders belastend waren dabei die sogenannten tropischen Nächte, in denen die Temperaturen teils nicht unter 30 Grad sanken.

Selbst das Baden im Mittelmeer brachte häufig kaum noch Abkühlung. Vor Mallorca wurde im August mit mehr als 33 Grad sogar ein neuer Rekord bei der Wassertemperatur gemessen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

TOP Neueste Meldungen