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Obduktion zeigt: Fluglehrer und Schülerin tot

Nach dem tödlichen Attersee-Absturz rückt nun eine brisante Frage in den Fokus: Waren Alkohol oder Medikamente im Spiel?

04.09.2026, 16:45 Uhr

Bei dem Absturz eines Kleinflugzeugs im österreichischen Attersee sind die beiden deutschen Insassen nach vorläufigen Erkenntnissen der Gerichtsmedizin durch die Wucht des Aufpralls ums Leben gekommen. Das bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wels der Deutschen Presse-Agentur. Demnach erlitten der 24-jährige Fluglehrer und seine 19-jährige Flugschülerin jeweils mehrere schwere Verletzungen. Zuvor hatte bereits die österreichische Nachrichtenagentur APA über das erste Obduktionsergebnis berichtet.

Die beiden jungen Erwachsenen aus Nordrhein-Westfalen seien sofort tot gewesen und nicht ertrunken, sagte der Sprecher weiter. Nun sollen toxikologische Untersuchungen klären, ob Alkohol, Drogen oder Medikamente eine Rolle gespielt haben könnten.

Bisher keine Anzeichen für einen medizinischen Notfall

Nach aktuellem Stand gibt es keine Hinweise darauf, dass während des kurzen Flugs von Salzburg in Richtung Attersee ein gesundheitlicher Zwischenfall eingetreten ist. Zwar wurden bei beiden Toten Hirnblutungen festgestellt, doch nach Einschätzung der Ermittler ist es äußerst unwahrscheinlich, dass diese bereits vor dem Absturz bei beiden Personen gleichzeitig aufgetreten sind. Vielmehr könnten die Befunde mit dem Absinken des Wracks in den tiefen See zusammenhängen.

Das einmotorige Propellerflugzeug einer österreichischen Flugschule war in der vergangenen Woche nach Aussagen von Augenzeugen über dem Attersee ins Trudeln geraten, abgestürzt und kurz darauf gesunken. Am Montag bargen Einsatzkräfte das zerstörte Flugzeug sowie die beiden Insassen aus rund 160 Metern Tiefe. Das Wrack wird nun in Wien untersucht. Die Ursache des Unglücks ist weiterhin unklar.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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