Stars

Brüderprojekt «Jennerwein»: Brückner jagt Täter

Vom «Pumuckl»-Meister zum Kommissar: Warum Florian Brückners neuer Film «Jennerwein» plötzlich zur Familiensache wurde.

05.11.2026, 05:00 Uhr

Florian Brückner wird in „Jennerwein“ zum Kommissar

In der RTL-Serie rund um „Pumuckl“ verkörpert Florian Brückner den freundlichen Schreinermeister Eder, jetzt übernimmt er in der Krimikomödie „Jennerwein“ eine ganz andere Aufgabe: Der 44-Jährige spielt einen Kommissar. Zum Kinostart am Donnerstag sprach Brückner von einem reizvollen Rollenwechsel. Dass er die Rolle bekam, hat auch mit seinem Bruder Maximilian zu tun.

Bruder Maximilian brachte ihn ins Gespräch

Maximilian Brückner, selbst Schauspieler und unter anderem aus „Ein Münchner im Himmel“ bekannt, schrieb am Drehbuch mit. Die Geschichte basiert auf den erfolgreichen Kriminalromanen von Jörg Maurer. Für Florian Brückner ist das Projekt etwas Besonderes: Zum ersten Mal stammt das Skript von seinem Bruder, während er selbst vor der Kamera steht.

Wie Brückner erzählte, wusste er zunächst nur, dass Maximilian an dem Film beteiligt ist. Eigentlich sei er davon ausgegangen, dass sein Bruder auch die Hauptfigur Jennerwein spielen würde. Weil das zeitlich nicht möglich war, kam schließlich die Frage auf, ob man Florian für die Rolle vorschlagen dürfe. Seine spontane Antwort darauf sei ein unkompliziertes Ja gewesen.

Wiedersehen mit „Pumuckl“-Kollege Frederic Linkemann

Auch einen weiteren Schauspieler brachte Brückner mit ins Projekt: Frederic Linkemann, der in „Pumuckl“ als Michi, der beste Freund von Meister Eder, zu sehen ist. In „Jennerwein“ übernimmt Linkemann nun die Rolle des etwas unbeholfenen Kommissars Ludwig Stengel.

Florian und Maximilian Brückner
Für Florian Brückner (l) und seinen Bruder Maximilian war die Kriminalkomödie «Jennerwein» ein besonderes Projekt. (Archivbild) Quelle: Felix Hörhager/dpa

Für Florian Brückner passte diese Besetzung perfekt. Zwar kenne das Publikum die beiden bereits als enge Freunde aus „Pumuckl“, doch in „Jennerwein“ sei die Dynamik genau umgekehrt. Gerade dieser Kontrast habe überzeugt.

Familiäres Arbeiten am Set

Die Zusammenarbeit in diesem vertrauten Umfeld empfand Brückner als sehr angenehm. Besonders wertvoll sei für ihn gewesen, sich direkt mit seinem Bruder über das Drehbuch austauschen zu können. Wenn ihm etwas unklar gewesen sei, habe er sofort nachfragen können, was genau gemeint war oder welche Gedanken hinter einer Szene standen. Das habe seine Arbeit spürbar bereichert.

Noch einen Wunsch hat er allerdings: Künftig würde er gern einmal gemeinsam mit seinem Bruder vor der Kamera stehen.

Dreh an der Skisprungschanze als Höhepunkt

Nicht nur die Zusammenarbeit machte den Film für Brückner besonders. Er durfte auch an der Skisprungschanze in Garmisch-Partenkirchen drehen, einige Szenen sogar direkt beim Neujahrsspringen. Daran erinnert er sich mit großer Begeisterung. Die Atmosphäre vor Ort, die Leistungen der Skispringer und die Reaktionen des Publikums hätten ihn tief beeindruckt.

Auch Helmfried von Lüttichau schwärmt vom Dreh

Für Helmfried von Lüttichau, bekannt aus „Hubert und Staller“, war die Produktion ebenfalls etwas Besonderes. Im Film spielt er das erfahrene Polizei-Urgestein Johann Ostler. Garmisch sei für ihn seit seiner Kindheit ein Ort mit besonderer Ausstrahlung gewesen, verriet der 69-Jährige.

Zugleich bot ihm der Dreh eine willkommene Abwechslung zu seiner intensiven Arbeit an seinem zweiten Soloprogramm. Von Lüttichau hatte 2018 die Kultserie „Hubert und Staller“ verlassen, um sich stärker eigenen Projekten zu widmen.

Darum geht es in „Jennerwein“

In „Jennerwein“, inszeniert von Hannu Salonen und ab 5. November im Kino, tritt Florian Brückner als Kommissar Hubertus Jennerwein seinen neuen Dienst bei der Polizei in Garmisch-Partenkirchen an. Lange bleibt es jedoch nicht ruhig: Kurz nach seinem Amtsantritt muss er einen rätselhaften Fall lösen. Ein Skispringer kommt ums Leben, außerdem wird ein hochrangiger Sportfunktionär Ziel eines Anschlags.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

TOP Neueste Meldungen