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Zverev schockt mit Aussage: Platzt Hamburg-Comeback?

Zverev kündigt Pause vor Paris an – doch in Hamburg steht er noch drin. Was plant der Tennisstar wirklich?

13.05.2026, 12:02 Uhr

Hamburger Turnierorganisatoren erwarten Zverev trotz irritierender Aussage

Trotz missverständlicher Aussagen von Alexander Zverev gehen die Veranstalter des ATP-Turniers in Hamburg weiterhin davon aus, dass der deutsche Topspieler antreten wird. Eine Absage liege nicht vor, teilten sie mit. Zverev hatte für das Sandplatzturnier in seiner Heimatstadt vom 17. bis 23. Mai gemeldet. Das Event gilt als wichtige Vorbereitung auf die French Open, die vom 24. Mai bis 7. Juni stattfinden.

Nach seinem unerwarteten Aus im Achtelfinale von Rom hatte Zverev jedoch Zweifel an seinem Start in Hamburg aufkommen lassen. Der Weltranglisten-Dritte sagte nach der Niederlage, bis zu seinem nächsten Match lägen nun fast zwei Wochen. Das klang so, als plane er vor dem Grand-Slam-Turnier in Paris keinen weiteren Einsatz mehr.

Nach Krankheit in Rom noch nicht wieder ganz fit

Zverev erklärte in Rom, dass er sich von einer Erkrankung zu Beginn des Turniers noch nicht vollständig erholt habe. Er betonte, auch er sei nur ein Mensch und könne krank werden. Durch die vielen Matches in den vergangenen Wochen habe sein Immunsystem vermutlich gelitten.

Im Achtelfinale gegen den Italiener Luciano Darderi vergab Zverev vier Matchbälle und verlor nach 6:1, 6:7 (10:12), 0:6. Vor allem im dritten Satz wirkte er körperlich angeschlagen. Anschließend kritisierte er aber vor allem den Zustand des Platzes deutlich. Er sprach sogar vom schlechtesten Court seiner Karriere und beklagte unberechenbare Ballabsprünge in entscheidenden Momenten.

Alexander Zverev
Alexander Zverev verlor im Rom überraschend im Achtelfinale. Quelle: Alfredo Falcone/LaPresse/AP/dpa

Fokus liegt klar auf den French Open

Ein möglicher Verzicht auf Hamburg wäre dennoch keine große Überraschung. Zverev hatte bereits angekündigt, seinen Turnierkalender in diesem Jahr vorsichtiger zu planen und sich mehr Pausen zu gönnen. Nach dem Halbfinal-Aus in München Mitte April hatte er über Erschöpfung gesprochen und offen gelassen, ob er alle Vorbereitungsturniere für Roland Garros spielen werde.

Für ihn stehe im Vordergrund, in Paris seine beste Leistung abzurufen, hatte Zverev betont. Deshalb müsse er seinen Spielplan klug wählen.

Da Carlos Alcaraz wegen einer Handgelenksverletzung nicht bei den French Open antreten wird, haben sich Zverevs Chancen in Paris zusätzlich verbessert. Er dürfte im Feld an Nummer zwei gesetzt sein und könnte damit erst im Finale auf Weltranglistenersten Jannik Sinner treffen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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