Fußball

«Danke Pep»: Darum feiert Kompany Guardiola so sehr

Pep schmeißt nach zehn City-Jahren hin – und ausgerechnet Bayern-Coach Kompany verrät jetzt, warum er ihm alles verdankt.

22.05.2026, 18:56 Uhr

Kompany würdigt Guardiola als prägenden Einfluss

Vincent Kompany hat Pep Guardiola kurz vor dessen Abschied von Manchester City als entscheidende Figur für seinen Weg ins Trainergeschäft hervorgehoben. Der Coach des FC Bayern sagte vor dem DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart in Berlin, dass er zwar seinen eigenen Stil und Charakter habe, den Glauben daran, selbst Trainer werden zu können, aber vor allem Guardiola verdanke.

Der spanische Erfolgscoach wird Manchester City nach dieser Saison verlassen. Nach zehn Jahren beim englischen Spitzenclub kündigte der 55-Jährige vor dem letzten Premier-League-Spiel gegen Aston Villa seinen vorzeitigen Rücktritt an. Kompany hatte zwischen 2016 und 2019 als Abwehrspieler und Kapitän unter Guardiola für City gespielt.

Kompany erklärte, er sei in der Mannschaft nicht unbedingt Guardiolas engster Vertrauter gewesen, habe jedoch stets großes Vertrauen in dessen Art der Führung gehabt. Im Fußball werde seiner Meinung nach zu häufig nur über Taktik und Technik gesprochen.

Siegeswille als besonderes Merkmal

Was Guardiola aus Kompanys Sicht besonders auszeichnete, sei vor allem dessen kompromissloser Erfolgswille. Es gehe darum, immer alles gewinnen zu wollen – unabhängig vom Wettbewerb. Die gemeinsame Zeit mit Guardiola sei für ihn deshalb ein großes Geschenk gewesen. Seinen Ehrgeiz, selbst Trainer zu werden, führt Kompany maßgeblich auf diese Jahre zurück.

Guardiola holte mit Manchester City zahlreiche Titel, darunter die Champions League, sechs englische Meisterschaften und drei FA-Cup-Siege. Als möglicher Nachfolger gilt der Italiener Enzo Maresca, der einst als Assistent unter Guardiola arbeitete und später mit dem FC Chelsea die Club-WM gewann.

Vor dem Finale im DFB-Pokal
Vincent Kompany spricht vor dem Pokalfinale in Berlin auch über Pep Guardiola. Quelle: Soeren Stache/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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