DFB verhängt hohe Geldstrafen nach Pyrotechnik im Pokalfinale
Nach umfangreichem Einsatz von Pyrotechnik beim DFB-Pokalfinale Ende Mai zwischen dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart müssen beide Vereine jeweils 260.000 Euro zahlen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängte die Strafen im Einzelrichterverfahren wegen unsportlichen Verhaltens der Fans.
Ein Teil der Summe darf jedoch für Prävention genutzt werden: Beide Klubs können jeweils bis zu 86.700 Euro in eigene sicherheitstechnische oder gewaltvorbeugende Maßnahmen investieren. Voraussetzung ist, dass dies dem DFB bis zum 31. Dezember dieses Jahres nachgewiesen wird.
Nach DFB-Angaben wurden während des Endspiels in Berlin auf beiden Seiten jeweils rund 300 pyrotechnische Gegenstände abgebrannt. Wegen der starken Rauchentwicklung musste die Partie, die der FC Bayern mit 3:0 gewann, in der 55. Minute für drei Minuten unterbrochen werden.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber