Keine Perspektive für Nübel beim FC Bayern
Alexander Nübel wird beim FC Bayern München offenbar keine Rolle mehr spielen. Wie Sportdirektor Christoph Freund nach dem letzten Bundesliga-Spieltag erklärte, hat der Verein dem 29 Jahre alten Nationaltorhüter seine Planungen bereits mitgeteilt. Nübel war zuletzt drei Jahre lang innerhalb der Bundesliga an den VfB Stuttgart verliehen.
Freund verwies darauf, dass Nübel zunächst noch im DFB-Pokalfinale für Stuttgart ausgerechnet gegen die Bayern zwischen den Pfosten stehen werde. Zugleich betonte er, dass der Keeper erneut eine starke Saison gezeigt habe. Dennoch habe es Gespräche mit dessen Management gegeben, in denen die Münchner ihre sportliche Ausrichtung klar dargelegt hätten.
Torhüterplanung steht fest
Die Lage ist vor allem deshalb eindeutig, weil die Bayern ihre Verträge mit Manuel Neuer und Sven Ulreich jeweils um ein weiteres Jahr verlängert haben. Ergänzt wird das Torwartteam durch den 22-jährigen Jonas Urbig. Nach Angaben von Freund soll dieses Trio auch in der kommenden Saison den Kader auf dieser Position bilden.
Nübel war 2020 ohne Ablösesumme vom FC Schalke 04 nach München gewechselt. Im Konkurrenzkampf mit Neuer konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und kam nur selten zum Einsatz. Zwischen 2021 und 2023 spielte er bereits auf Leihbasis für die AS Monaco. Sein Vertrag beim FC Bayern läuft noch bis 2030.
Stuttgart-Transfer wohl schwer realisierbar
Eine dauerhafte Verpflichtung durch den VfB Stuttgart gilt offenbar als schwierig. Dem Vernehmen nach würden sowohl die mögliche Ablöse als auch das Gehalt die finanziellen Möglichkeiten der Schwaben übersteigen. Stuttgart, das sich am letzten Spieltag für die Champions League qualifiziert hat, richtet seinen Blick intern demnach stärker auf Dennis Seimen.
Das 20 Jahre alte Torwarttalent ist derzeit an den SC Paderborn in die 2. Bundesliga ausgeliehen und wird beim VfB als möglicher künftiger Stammtorhüter angesehen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion