Bei einem Hubschrauberabsturz in einem Waldgebiet nahe Sehmatal im Erzgebirge ist der Pilot tödlich verletzt worden. Das teilte die Polizeidirektion Chemnitz mit. Der Hubschrauber war demnach im Einsatz, um den Waldboden zu kalken.
Nach dem Absturz zogen Arbeiter den Mann noch aus dem Wrack. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starb er jedoch noch an der Unfallstelle. Angaben zu seiner Identität machten die Behörden zunächst nicht.
Hubschrauber fing Feuer
Nach dem Aufprall geriet der Helikopter in Brand. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen und verhindern, dass sich das Feuer weiter ausbreitet. Wie Kreisbrandmeister Falko Auerswald mitteilte, waren mehr als 85 Einsatzkräfte vor Ort, da der Brand zunächst als Großfeuer eingestuft worden war. Später blieb nur noch ein Löschfahrzeug zur Absicherung am Unglücksort.
Ermittlungen zur Ursache laufen
Die Polizei in Chemnitz wurde nach eigenen Angaben um 9.55 Uhr über den Absturz informiert. Zur Klärung der Ursache ermitteln nun die Kriminalpolizei sowie die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung.
Waldböden werden gekalkt, um einer Versauerung entgegenzuwirken. Diese entsteht unter anderem durch Umwelteinflüsse wie sauren Regen und Stickstoffeinträge. Laut Sachsenforst war der ums Leben gekommene Pilot kein Mitarbeiter des Staatsbetriebs. Für solche Einsätze arbeite man mit externen Unternehmen zusammen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber