VW hat sich zunächst nicht näher zu Medienberichten über mögliche, deutlich strengere Sparmaßnahmen geäußert. Ein Unternehmenssprecher erklärte auf Anfrage, die zugrunde liegenden Themen würden zunächst in den zuständigen Gremien beraten und beschlossen. Diesem Verfahren wolle man nicht vorgreifen.
Gleichzeitig bestätigte der Sprecher, dass der Konzernvorstand in den vergangenen Monaten intensiv an einem Zukunftskonzept für die Neuausrichtung des Unternehmens gearbeitet habe. Ziel sei es, den Konzern insgesamt effizienter und schlanker zu machen sowie technologische Synergien konsequent zu nutzen.
Nach Angaben des Unternehmens steht eine umfassende Transformation bevor. Der gesamte Konzern, einschließlich der Marken und Beteiligungen, müsse sich tiefgreifend verändern. Nach der Befassung des Aufsichtsrats solle im nächsten Schritt die Umsetzung folgen. Konkrete Einzelmaßnahmen nannte VW jedoch nicht.
Zuvor hatte das Manager Magazin berichtet, Volkswagen wolle seinen Sparkurs erheblich verschärfen. Demnach könnten weltweit bis zu 100.000 Arbeitsplätze wegfallen — und damit doppelt so viele wie bislang vorgesehen. Zudem sollen vier Standorte in Deutschland von einer Schließung bedroht sein. Laut Bericht will der Aufsichtsrat am 9. Juli über die Pläne beraten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber