Der bayerische Chipkonzern Infineon hat im thailändischen Samut Prakan ein neues Werk in Betrieb genommen. An dem Standort südlich von Bangkok arbeiten aktuell rund 350 Beschäftigte. Mit dem Anlauf des ersten von insgesamt bis zu fünf möglichen Modulen soll die Belegschaft auf etwa 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wachsen.
Nach Unternehmensangaben könnte sich der Standort langfristig zum größten Backend-Standort von Infineon entwickeln. In der Halbleiterfertigung umfasst dieser Bereich unter anderem das Zerteilen, Weiterverarbeiten und Testen der mit Chips bestückten Wafer.
Bislang hat Infineon nach eigenen Angaben einen niedrigen dreistelligen Millionenbetrag in das Werk investiert. Es handelt sich um den 13. Produktionsstandort weltweit des Unternehmens aus Neubiberg. Der Bau der Fabrik nahm demnach 14 Monate in Anspruch.
Infineon treibt den Ausbau seiner Fertigungskapazitäten derzeit weiter voran. Bereits im Sommer hatte der Konzern eine neue Fabrik in Dresden eröffnet.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber