Wetter

Bayerns Hitzeschock: Kippt jetzt der Starnberger See?

Bayern glüht weiter: Diese Regionen steuern auf brutale Hitze zu – und warum der Starnberger See jetzt zum Problem wird.

04.08.2026, 05:42 Uhr

Weiter große Hitze in Bayern – bis zu 39 Grad erwartet

Nach dem sehr warmen Wochenbeginn bleibt es in Bayern hochsommerlich. Der Deutsche Wetterdienst rechnet in Nordbayern mit Höchstwerten von bis zu 39 Grad, an der unteren Donau sollen bis zu 38 Grad erreicht werden. Selbst auf der Zugspitze werden Temperaturen um 15 Grad erwartet.

In der Nacht besteht zunächst örtlich die Gefahr von Schauern und teils auch Gewittern. Tagsüber dominiert dann meist die Sonne. Gegen Abend können sich vor allem an den Alpen sowie in Schwaben erneut Schauer und Gewitter bilden. Auch am Mittwoch soll es nach Angaben des DWD wieder sehr heiß werden, allerdings steigt dabei ebenfalls das Gewitterrisiko.

Hohe Gefahr von Waldbränden

Die anhaltende Hitze sorgt im Freistaat weiter für eine hohe Waldbrandgefahr. In Niederbayern hat die Regierung deshalb für Dienstag und Mittwoch zusätzliche Beobachtungsflüge angeordnet. So sollen mögliche Brandherde möglichst früh entdeckt werden.

Niedriger Wasserstand am Starnberger See

Die Trockenheit zeigt auch an den bayerischen Seen Folgen. Wegen des aktuell niedrigen Pegels am Starnberger See können die Landungsstege in Berg, Possenhofen, Bernried und Ambach bis auf Weiteres nicht angefahren werden, teilte die Bayerische Seenschifffahrt mit.

Die Rundfahrten auf dem See sollen zwar weiterhin wie geplant stattfinden, allerdings nur mit Halt in Starnberg, Leoni, Tutzing und Seeshaupt.

Keine Einschränkungen gibt es den Angaben zufolge auf dem Königssee, dem Tegernsee und dem Ammersee. Dort läuft der Schiffsverkehr weiterhin regulär nach Fahrplan.

Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen
Die Donau führt Niedrigwasser. Quelle: Armin Weigel/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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