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Oscar-Coup? Österreich setzt auf «Rose» mit Sandra Hüller

Österreich schickt «Rose» ins Oscar-Rennen – mit Berlinale-Gewinnerin Sandra Hüller. Hat der Film echte Hollywood-Chancen?

14.08.2026, 16:46 Uhr

Österreich schickt den Historienfilm «Rose» mit Sandra Hüller als offiziellen Beitrag für den Auslands-Oscar ins Rennen. Das teilte der Fachverband der Film- und Musikwirtschaft in Wien mit. Die österreichisch-deutsche Koproduktion habe bereits international Anerkennung erhalten – unter anderem wegen Hüllers eindrucksvoller Darstellung und der genauen Regie von Markus Schleinzer.

Hüller übernimmt die Hauptrolle der Rose. Die Figur lebt im vom Krieg gezeichneten Deutschland des 17. Jahrhunderts und tritt als Mann auf, weil sie darin ihre einzige Möglichkeit sieht, ein freies und selbstbestimmtes Leben zu führen.

Für ihre Leistung wurde die 48-jährige Schauspielerin bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Schleinzers Film war dort im Wettbewerb vertreten und wurde auch bei weiteren Festivals geehrt.

Viel Oscar-Erfahrung in der Hauptrolle

Mit «Rose» setzt Österreich auf eine Darstellerin, die in Hollywood derzeit zu den prominentesten deutschen Schauspielerinnen zählt. Sandra Hüller war 2024 für ihre Hauptrolle im Gerichtsdrama «Anatomie eines Falls» bereits für den Oscar als beste Darstellerin nominiert.

Im selben Jahr gewann «The Zone of Interest», in dem Hüller die Ehefrau eines KZ-Kommandanten spielt, den Oscar in der Kategorie internationaler Film. Zudem zählt das Drama «Der Astronaut – Project Hail Mary» mit Ryan Gosling und Sandra Hüller laut der Branchenplattform IMDB in den USA zu den zehn erfolgreichsten Kinofilmen des Jahres.

Die Shortlist für die Academy Awards 2027 soll Mitte Dezember veröffentlicht werden. Die Nominierungen folgen im Januar, die Oscar-Verleihung ist für den 14. März angesetzt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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