Cristiano Ronaldo und Georgina Rodríguez haben heimlich geheiratet
Nach wochenlangen Spekulationen ist es nun offiziell: Portugals Fußballstar Cristiano Ronaldo und seine langjährige Partnerin Georgina Rodríguez haben überraschend im kleinen Kreis geheiratet. Die standesamtliche Trauung fand im portugiesischen Nobelbadeort Cascais westlich von Lissabon unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Nach Angaben aus einer Mitteilung, die unter anderem an die Deutsche Presse-Agentur ging, nahmen an der Zeremonie im engsten Familienkreis auch die fünf Kinder des Paares teil.
Bis zuletzt war unklar, wann und wo die Hochzeit stattfinden würde. Noch am Wochenende hatten sich Hunderte Schaulustige, Touristen und Medienvertreter vor der Kathedrale von Funchal auf Ronaldos Geburtsinsel Madeira versammelt. Auslöser waren Gerüchte im Internet und Berichte größerer Medien, wonach dort die Trauung stattfinden sollte. Diese Spekulationen erwiesen sich jedoch als falsch.
Falscher Alarm auf Madeira
Zwar wurde am vergangenen Samstag tatsächlich in der Kathedrale von Funchal geheiratet, doch das Brautpaar hieß nicht Cristiano Ronaldo und Georgina Rodríguez. Portugiesischen Medien zufolge gaben sich stattdessen Fábio und Nicole, ein aus Frankreich stammendes Auswandererpaar, das Ja-Wort. Der Medienrummel soll die beiden völlig überrascht haben.
Ronaldo und Rodríguez hielten ihre eigene Hochzeit derweil bis zum Ja-Wort erfolgreich geheim. Erst danach veröffentlichten sie am Dienstagabend auf Instagram ein gemeinsames Bild, auf dem sie ihre Eheringe zeigen. Unter dem Foto standen auf den Accounts der beiden lediglich die Buchstaben „C“ und „G“ sowie ein Herz – ein Hinweis auf ihre Vornamen. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Beitrag millionenfach mit „Gefällt mir“ markiert.
Seit 2016 ein Paar
Der 41 Jahre alte Fußballstar und die 32-jährige Rodríguez sind seit 2016 zusammen. Kennengelernt haben sie sich damals in einem exklusiven Modegeschäft in Madrid, in dem Rodríguez nach eigenen Angaben als Verkäuferin arbeitete. Ronaldo spielte zu dieser Zeit für Real Madrid. Kurz darauf wurden die beiden erstmals gemeinsam bei einem Konzert von Justin Bieber fotografiert, noch bevor sie ihre Beziehung öffentlich machten.
Warum die „Hochzeit des Jahres“ geheim blieb
Ronaldo und die in Argentinien geborene Spanierin hatten ihre Verlobung bereits vor einem Jahr öffentlich gemacht. Am 11. August 2025 zeigte Rodríguez auf Instagram einen großen oval geschliffenen Diamantring und schrieb dazu: „Ja, ich will. In diesem und in all meinen Leben.“
Dass die von der Zeitung Correio da Manhã als mögliche „Hochzeit des Jahres“ bezeichnete Feier schließlich so diskret stattfand, dürfte viele überrascht haben. Ronaldo gilt schließlich als einer der größten Stars des Weltsports und scheut das Rampenlicht normalerweise nicht. Mit Rekorden, markanten Torjubeln und einem Instagram-Profil mit Hunderten Millionen Followern inszeniert er sich seit Jahren als globale Marke – und teilt dort auch private Momente.
Einen Hinweis auf die nun gewählte Zurückhaltung hatte er allerdings schon wenige Monate nach der Verlobung gegeben. In einem Interview sagte Ronaldo Ende vergangenen Jahres, seine Partnerin wünsche sich keine große Feier. „Sie mag keine großen Partys. Sie mag private Dinge. Ich respektiere ihre Entscheidung“, erklärte er damals.
Fünf Kinder – und ein möglicher Nachfolger
Mit Georgina Rodríguez hat Ronaldo zwei Töchter: Alana Martina und Bella Esmeralda. Die Zwillinge Eva und Mateo sowie sein ältester Sohn Cristiano Jr. stammen nicht aus der Beziehung mit der Influencerin. Vor allem Cristiano Jr. sorgt inzwischen als erfolgreicher Jugendspieler mit Zug zum gegnerischen Tor für Aufmerksamkeit und scheint sportlich langsam in die Fußstapfen seines berühmten Vaters zu treten.
Sportlich musste Ronaldo in diesem Sommer einen bitteren Moment verkraften. Nach Portugals Niederlage gegen Spanien bei seinem WM-Abschied, als ihm Tränen in den Augen standen, schlugen ihm Mitgefühl, aber auch kritische Töne entgegen. So schrieb The Athletic, Ronaldo habe auf dem Platz das verkörpert, „was er auch ist: ein 41-Jähriger, der versucht, die Zeit zurückzudrehen“. Ronaldo selbst erklärte, er habe das Kapitel Weltmeisterschaft „mit gutem Gewissen“ abgeschlossen – auch wenn ihm der Titel verwehrt blieb.
An ein Karriereende denkt er dennoch offenbar nicht. Seit 2023 steht der Offensivspieler beim saudi-arabischen Club al-Nassr unter Vertrag und will seine Fußballschuhe vorerst noch nicht an den Nagel hängen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber