Fußball

Routinier fürs Fürther Tor

Nach Hellstern schlägt Fürth schon wieder zu: Warum ausgerechnet Ex-Ulmer Ortag jetzt eine Schlüsselrolle im Tor spielen soll

18.06.2026, 15:28 Uhr

Greuther Fürth holt Ortag als erfahrenen Rückhalt

Die SpVgg Greuther Fürth hat ihr Torwartteam mit einem routinierten Neuzugang ergänzt. Christian Ortag wechselt vom SSV Ulm zum Zweitligisten und kommt ablösefrei nach Franken. Der 31 Jahre alte Keeper erhält bei der Spielvereinigung einen Vertrag über drei Jahre.

Der in der Jugend des Karlsruher SC ausgebildete Torhüter stand vor seiner Zeit in Ulm auch beim FC Ingolstadt und bei den Stuttgarter Kickers unter Vertrag. In Fürth ist für ihn die Rolle des erfahrenen Ersatzmanns vorgesehen, der die jungen Schlussmänner um Neuzugang Florian Hellstern unterstützen soll.

Stimmen aus dem Verein

Trainer Heiko Vogel betonte, Ortag trage die für ihn vorgesehene Aufgabe voll mit. Neben seinen fußballerischen Qualitäten sei vor allem seine ausgeprägte Teamorientierung ein wichtiger Faktor.

Auch Geschäftsführer Daniel Meyer sieht den Neuzugang als ideale Besetzung. Ortag passe exakt in das gesuchte Profil und könne mit seiner Persönlichkeit sowie seiner professionellen Arbeitsweise maßgeblich zur Entwicklung der jungen Torhüter beitragen.

Reaktion auf die Probleme der Vorsaison

Nach einer Saison mit Schwierigkeiten auf der Torhüterposition hatte Fürth bereits das 18 Jahre alte Talent Florian Hellstern vom VfB Stuttgart ausgeliehen. Der junge Keeper soll Spielpraxis sammeln und neue Impulse setzen.

In der vergangenen Spielzeit, in der die Franken den Klassenverbleib erst über die Relegation sicherten, fehlte es im Tor immer wieder an Stabilität. Pelle Boevink, Tim Schlieck und Silas Prüfrock konnten auch verletzungsbedingt nicht durchgehend überzeugen.

Florian Hellstern
Torwarttalent Florian Hellstern soll die SpVgg Greuther Fürth verstärken und Spielpraxis sammeln. (Archivbild) Quelle: Tom Weller/dpa

Ortag sieht seine Aufgabe klar

Ortag selbst machte deutlich, dass für ihn nicht allein die Zahl der Einsätze entscheidend sei. Wichtig sei vielmehr die Funktion innerhalb des Teams. Mit dem Konzept, das ihm der Verein vorgestellt habe, könne er sich voll identifizieren. Er wolle seine Erfahrung einbringen und den jungen Torhütern bei ihrer Entwicklung helfen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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