Müller bringt Manzambi beim FC Bayern ins Gespräch
Thomas Müller hält große Stücke auf den Schweizer Nationalspieler Johan Manzambi und kann sich vorstellen, dass sich auch der FC Bayern mit ihm beschäftigt. Als TV-Experte bei Magenta sagte Müller, der Freiburger Mittelfeldspieler sei schon länger positiv aufgefallen – nicht nur wegen seines starken Auftritts gegen Bosnien-Herzegowina. Mit Blick auf den Rekordmeister meinte er, Manzambi sei einer, den sich Bayern durchaus genauer ansehen sollte.
Beim klaren 4:1-Erfolg der Schweiz war der 20-Jährige erst in der 72. Minute ins Spiel gekommen und sorgte kurz darauf für den Unterschied. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf er zum 1:0, in der Schlussphase legte er mit dem Treffer zum 3:0 nach.
Müller lobte vor allem die Mischung aus Beweglichkeit, Unbekümmertheit und Reife. Manzambi bringe Flexibilität mit und wirke trotz seines jungen Alters bereits sehr abgeklärt – etwa bei Entscheidungen auf dem Platz und in seiner Arbeitsweise. Auch seine Entwicklung beim SC Freiburg bewertete Müller sehr positiv. Dort spiele er in einer Mannschaft, in der viel gearbeitet werde, was ihm offenbar gut tue.
Auszeichnung als bester Spieler der Partie
Manzambi war 2023 von Servette Genf nach Freiburg gewechselt. In der zurückliegenden Bundesliga-Saison erzielte er fünf Tore in 27 Partien. In der Europa League kamen zwei weitere Treffer in 15 Einsätzen hinzu.
Für seine Leistung gegen Bosnien-Herzegowina wurde der Schweizer anschließend zum Man of the Match gewählt. Nach der Partie sagte Manzambi, für ihn habe vor allem der Sieg gezählt. Zudem erklärte er, dass er wohl kaum schlafen könne – und zeigte sich zufrieden damit, seiner Mannschaft entscheidend geholfen zu haben.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion