Manuel Neuer hält während der laufenden Fußball-WM bislang vor allem per Videoanruf Kontakt zu seiner Familie in Deutschland. Im DFB-Quartier in Winston-Salem berichtete der Rekordnationaltorwart zwei Tage vor dem zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste, dass er seinen zweijährigen Sohn kurz vor der Pressekonferenz noch virtuell ins Bett gebracht habe.
Alltag zu Hause läuft weiter
Der 40-Jährige erzählte sichtlich erfreut, sein Sohn sei zuvor noch in der Badewanne gewesen und habe außerdem am Kinderturnen teilgenommen. Zuhause laufe also alles seinen gewohnten Gang. Anders als bei einigen seiner Teamkollegen, deren Familien schon rund um das erste Gruppenspiel gegen Curaçao in Houston vor Ort waren, sind Neuers Ehefrau Anika und Sohn Luca, der im März 2024 geboren wurde, bislang noch nicht in die USA gereist.
Hoffnung auf ein Wiedersehen im Turnierverlauf
Für den weiteren Verlauf des Turniers schloss Neuer einen Besuch seiner Familie aber nicht aus. Er machte deutlich, dass er sich darüber sehr freuen würde. Schon bei der Heim-EM 2024 hatte seine Frau ihn bei mehreren Partien im Stadion unterstützt.
Sechs Stunden Zeitunterschied als Herausforderung
Als nicht ganz einfach bezeichnete Neuer den Austausch mit der Heimat wegen der Zeitverschiebung. Deutschland liegt North Carolina um sechs Stunden voraus, was die Abstimmung erschwert. Schnell könne es passieren, dass man zu ungewöhnlichen Zeiten anrufe und jemanden wecke. Bei ihm sei das bisher allerdings noch nicht vorgekommen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion