Fußball

Greuther Fürth brennt auf die «Mutter aller Derbys»

Zwei Derby-Coaches ohne Pleite – doch Fürth hat einen brisanten Plan, um Nürnbergs Torjäger Zoma kaltzustellen.

13.08.2026, 14:27 Uhr

Vogel vor Franken-Derby: „Die Mutter aller Derbys“

Vor dem 277. Franken-Derby hat Fürths Trainer Heiko Vogel die besondere Bedeutung des Duells mit dem 1. FC Nürnberg hervorgehoben. Vor dem Heimspiel der SpVgg Greuther Fürth in der 2. Bundesliga am Samstag (13.00 Uhr/Sky) sprach er von einer Partie, die weit über ein gewöhnliches Ligaspiel hinausgehe. Es seien zwar „nur“ drei Punkte zu vergeben, doch Erfolge in solchen Begegnungen hätten stets einen ganz eigenen Wert. Für ihn sei es sogar „die Mutter aller Derbys“.

Sein erstes Franken-Derby als Fürther Chefcoach erlebte Vogel Anfang Dezember beim 2:2 im 275. Aufeinandertreffen beider Clubs. Auch das zweite Kräftemessen Anfang Mai endete ohne Niederlage für ihn: Damals nahm Fürth beim 1:1 erneut einen Zähler mit. Nürnbergs Trainer Miroslav Klose, der seit zwei Jahren im Amt ist, ist in diesen prestigeträchtigen Duellen ebenfalls noch ungeschlagen.

Zoma soll gemeinsam gestoppt werden

Mit dem 1:1 beim Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli ist Fürth in die neue Saison gestartet. Vogel sieht bei seiner Mannschaft dennoch noch Luft nach oben. Die bisherigen Derby-Auftritte seien ordentlich gewesen, zugleich aber ein Hinweis darauf, dass noch mehr möglich sei. Er zeigte sich überzeugt, dass sein Team grundsätzlich jedem Gegner Probleme bereiten könne.

Besonderes Augenmerk liegt auf Nürnbergs Angreifer Mohamed Ali Zoma. Der Stürmer hatte zuletzt beim 3:0 gegen Dynamo Dresden mit drei Treffern überzeugt und steht damit im Mittelpunkt. Vogel machte jedoch klar, dass die Aufgabe, den 22-Jährigen zu bremsen, nicht an einem einzelnen Spieler hängen werde. Zoma trete nicht gegen einen Verteidiger an, sondern gegen die gesamte Fürther Mannschaft.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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