DFB-Pokal: Bayern startet in Osnabrück in die Titelverteidigung
Der FC Bayern München beginnt seine neue Pokal-Saison mit einem Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück. Bei der Auslosung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund zog der frühere Bundesliga-Schiedsrichter Deniz Aytekin dem Double-Gewinner den Meister der 3. Liga und Aufsteiger in die 2. Bundesliga als Gegner zu. Insgesamt wurden 32 Partien der ersten Runde ausgelost.
Ein attraktives Los erwischten auch die Würzburger Kickers, die in die 3. Liga aufgestiegen sind: Der 1. FC Köln reist nach Unterfranken. Kölns Geschäftsführer Thomas Kessler gratulierte den Kickers zunächst zum Aufstieg und zum Gewinn des Landespokals und betonte, dass man sich intensiv auf den ersten Pflichtspieleinsatz der neuen Saison vorbereiten werde.
1860 hofft auf gute Erinnerungen gegen Kiel
Der TSV 1860 München, der künftig in der Regionalliga antritt, bekommt es mit Holstein Kiel zu tun. Geschäftsführer Manfred Paula erinnerte an die erfolgreichen Relegationsspiele von 2015 gegen denselben Gegner, als die "Löwen" dank eines späten Treffers von Kai Bülow den Verbleib in der 2. Bundesliga sicherten. Nun hofft der Verein erneut auf ein positives Erlebnis und den Einzug in die zweite Runde.
Der FC Augsburg muss beim Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus antreten. Die SpVgg Greuther Fürth empfängt den VfL Bochum. Der 1. FC Nürnberg startet mit einem Auswärtsspiel bei Viktoria Köln in den Wettbewerb. Nürnbergs Sportvorstand Joti Chatzialexiou machte deutlich, dass das klare Ziel das Weiterkommen sei, dafür aber volle Konzentration nötig sein werde.
Bayern und Dortmund greifen erst Anfang September ein
Die erste Hauptrunde des DFB-Pokals ist grundsätzlich für den Zeitraum vom 21. bis 24. August angesetzt. Für Bayern München und Borussia Dortmund gibt es jedoch eine Sonderregelung: Ihre Erstrundenspiele werden erst am 1. und 2. September ausgetragen.
Hintergrund ist der Franz Beckenbauer Supercup, in dem Bayern und Dortmund am 22. August im Dortmunder Stadion aufeinandertreffen. Der BVB trifft in seinem ersten Pokalspiel auf den Hamburger Landespokalsieger HEBC, der in der Oberliga spielt.
Die Münchner hatten zuletzt am 23. Mai das Finale in Berlin mit 3:0 gegen Titelverteidiger VfB Stuttgart gewonnen. Stuttgart muss in der kommenden ersten Runde beim Drittligisten Hansa Rostock ran. Das Endspiel des Wettbewerbs ist traditionell für den 29. Mai 2027 im Berliner Olympiastadion vorgesehen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion