USA begrenzen Aufenthaltsdauer für ausländische Studierende und Journalisten
Die US-Regierung verschärft die Regeln für den Aufenthalt bestimmter Ausländergruppen. Künftig sollen ausländische Studierende und Teilnehmer von Austauschprogrammen grundsätzlich nur noch für vier Jahre in die Vereinigten Staaten einreisen dürfen. Für ausländische Journalisten ist eine maximale Aufenthaltsdauer von 240 Tagen vorgesehen. Beide Gruppen sollen ihre Genehmigung allerdings verlängern können, ohne dafür das Land verlassen zu müssen.
Bislang galten für diese Visaarten besondere Bestimmungen: Studierende, Austauschstudenten und Medienvertreter durften nicht für einen fest festgelegten Zeitraum einreisen, sondern für die jeweilige Dauer ihres Status. Bei Studierenden bedeutete das den erlaubten Aufenthalt bis zum Ende ihres Ausbildungsprogramms. Für Journalisten galt der Status in der Regel so lange weiter, wie sie in derselben Funktion für denselben Arbeitgeber tätig waren.
Schon während der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump hatte die Regierung eine solche Neuregelung erwogen. Im vergangenen Jahr wurde ein weiterer Vorstoß unternommen. Betroffen sind die Visa-Kategorien F für Studierende, J für Austauschprogramme und I für Journalisten.
In der Begründung zur Änderung heißt es, die bisherige Regelung habe es erschwert, den Überblick darüber zu behalten, wie lange sich Personen aus diesen Gruppen tatsächlich in den USA aufhalten und ob die Voraussetzungen für ihren weiteren Verbleib noch erfüllt sind.
Die neuen Vorschriften sollen am Freitag offiziell bekannt gemacht werden und 60 Tage später in Kraft treten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber