Politik

Gamescom-Hammer: AfD auf der Messe unerwünscht

Vor der Wahl wächst die AfD-Macht – doch auf der Gamescom erlebt die Partei eine klare Abfuhr. Was dahintersteckt.

27.08.2026, 14:24 Uhr

Gamescom schließt AfD als Partner aus

Nach Auffassung der Veranstalter hat die AfD auf der Gamescom keinen Platz. Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands Game, erklärte in Köln, dass eine Partei, die demokratische Grundwerte und eine offene Gesellschaft angreife, kein Partner des Verbands sein könne. Deshalb sei die AfD auf der Gamescom nicht willkommen.

Falk betonte, Deutschland stehe für Vielfalt, Gleichberechtigung und den Schutz demokratischer Rechte. Der Verband bekenne sich klar zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung, zum Rechtsstaat sowie zu einem respektvollen Miteinander unterschiedlicher Sichtweisen. Ebenso setze man sich für eine offene Gesellschaft ein.

Im Verband Game ist die deutsche Computer- und Videospielbranche organisiert. Er vertritt die Interessen der Branche auch gegenüber der Politik, etwa bei Gesetzgebungsverfahren und in öffentlichen Debatten. Bereits vor einiger Zeit hatte sich der Verband selbst dazu verpflichtet, keinen Austausch mit der AfD zu suchen und keine Politiker der Partei zu seinen Veranstaltungen einzuladen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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