In Witten im Ruhrgebiet sind mehrere Rhesusaffen aus einer Auffangstation entkommen. Nach Angaben der Polizei gelang den sehr intelligenten, aber eher scheuen Tieren der Ausbruch am Mittwoch vermutlich, indem sie den Mörtel aus einer Backsteinmauer kratzten. Zuvor hatte der WDR berichtet, dass es sich um sechs sogenannte Tempelaffen handelt.
Die Tiere waren den Angaben zufolge aus Gründen des Tierschutzes in der Einrichtung untergebracht. Die Verantwortlichen hätten der Polizei glaubhaft versichert, dass von den Affen keine Gefahr für die Bevölkerung ausgehe. Deshalb läuft derzeit keine gezielte Suchaktion der Einsatzkräfte.
Bis zum Nachmittag waren nach Auskunft der Auffangstation allerdings bereits drei der ausgebüxten Affen wieder aufgetaucht. Wo sich die übrigen Tiere befinden, ist nach wie vor unklar.
Wer dennoch einen Affen im eigenen Garten oder in der Nähe entdeckt, kann sich an Polizei oder Feuerwehr wenden. Die Behörden stehen nach eigenen Angaben in engem Austausch mit den Verantwortlichen, die sich um das Einfangen der Tiere kümmern sollen.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion