Mecklenburg-Vorpommern

Brandalarm beim Fusion-Festival – was ist passiert?

Feueralarm bei der Fusion: Zehntausende mussten plötzlich raus – jetzt ermittelt die Polizei zur mysteriösen Brandursache.

26.06.2026, 07:34 Uhr

Polizei untersucht Brände nahe des Fusion-Festivals

Nach den Bränden im Umfeld des Fusion-Festivals in der Mecklenburgischen Seenplatte hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Wodurch das Feuer ausgelöst wurde, ist bislang unklar. Nach Angaben der Polizei wird auch eine fahrlässige Verursachung außerhalb des Festivalgeländes nicht ausgeschlossen.

Nach aktuellem Stand waren insgesamt etwa 3.000 Quadratmeter betroffen. Der Sachschaden an Wald- und Freiflächen wird auf rund 7.500 Euro geschätzt. Verletzte gab es den bisherigen Erkenntnissen zufolge nicht.

Die Einsatzkräfte brachten den Brand vollständig unter Kontrolle, ein Übergreifen auf das Festivalgelände konnte verhindert werden. Deshalb konnte die Veranstaltung laut Polizei nach rund drei Stunden fortgesetzt werden. Zuvor waren die Besucherinnen und Besucher nach Angaben des Veranstalters ohne Probleme in Sicherheit gebracht worden. Später folgte die erleichternde Mitteilung: Das Feuer ist gelöscht.

Alternatives Musik- und Kulturfestival

Seit Mittwochmorgen füllten sich die Campingflächen des jährlich stattfindenden Festivals. Auf etwa 40 Bühnen und Veranstaltungsorten bietet die Fusion ein Programm aus Techno, Rock, Pop und weiteren Musikrichtungen, ergänzt durch Theater, Kunst, Workshops und politische Bildung.

Das Festival soll noch bis Sonntag laufen. Mehr als 3.300 Künstlerinnen und Künstler werden erwartet, insgesamt rechnen die Veranstalter mit rund 65.000 Gästen. Für 2027 ist eine Pause geplant, 2028 soll die Fusion wieder stattfinden.

Zusätzlich stellt die Hitze die Festivalgäste in diesem Jahr vor eine Belastungsprobe. Der Deutsche Wetterdienst sagt für das Wochenende Höchstwerte zwischen 36 und 39 Grad voraus.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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