Deutschland erhöht Ebola-Hilfe für den Kongo
Deutschland stellt im Kampf gegen den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo zusätzliche Mittel bereit. Nach Angaben von Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) werden die Hilfen um elf Millionen Euro erhöht. Das Ministerium bestätigte die Aufstockung auf Anfrage.
Im Gespräch mit dem RBB betonte die Ministerin, Deutschland müsse auch in Krisenzeiten handlungsfähig bleiben. Entscheidend sei nun, trotz knapperer Ressourcen möglichst wirksam zu helfen.
Alabali Radovan sprach von einer äußerst ernsten Lage im Kongo. Nach ihrer Einschätzung handelt es sich vermutlich um den schwersten Ebola-Ausbruch, den das Land bislang erlebt hat. Zusätzlich verschärft werde die Situation durch bewaffnete Auseinandersetzungen, die den Zugang der Helfer zu vielen Betroffenen massiv erschweren.
Deutschland unterstützt nach ihren Angaben unter anderem mit medizinischer Ausrüstung, mobilen Laboren sowie der Schulung von Gesundheitskräften. Diese sollen auch dabei helfen, die Bevölkerung besser über die Krankheit und Schutzmaßnahmen zu informieren.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber