Schaeffler: Programme zum Stellenabbau kommen schneller voran als erwartet
Das im August gestartete Altersteilzeitprogramm des Auto- und Industriezulieferers Schaeffler stößt auf deutlich mehr Resonanz als zunächst angenommen. Wie Vorstandschef Klaus Rosenfeld in Herzogenaurach mitteilte, haben bislang bereits 1.800 Beschäftigte des Jahrgangs 1971 oder älter dem Angebot zugestimmt. Ursprünglich war das Unternehmen von rund 1.300 Teilnehmern ausgegangen.
Auch das seit 2024 laufende Freiwilligenprogramm zum Abbau von insgesamt 4.700 Stellen bis Ende 2029 entwickelt sich laut Schaeffler schneller als geplant. Bis zum 30. September 2026 seien bereits 3.715 Stellen erreicht worden. Nach aktuellem Stand soll das Ziel schon Ende 2028 und damit ein Jahr früher als vorgesehen erfüllt sein. Für die verbleibenden 985 Stellen liegen demnach bereits vertragliche Vereinbarungen vor.
Durch die Maßnahmen rechnet der Konzern nach Angaben Rosenfelds mit Einsparungen, die die ursprünglich erwarteten 290 Millionen Euro voraussichtlich um 20 Prozent übertreffen werden. Für die Restrukturierung hatte Schaeffler rund 500 Millionen Euro zurückgestellt. Davon könnten nun Rückstellungen in Höhe von 84 Millionen Euro wieder aufgelöst werden.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber