Im deutschen Gastgewerbe hat sich die Lage im Mai weiter verschlechtert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts sank der preisbereinigte Umsatz gegenüber April um 2,1 Prozent. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres lag das Minus sogar bei 6,0 Prozent.
Als wesentlicher Grund für die schwache Entwicklung gelten deutliche Preissteigerungen. Denn nominal, also ohne Bereinigung um die Inflation, nahmen die Betriebe nur 0,3 Prozent weniger ein als ein Jahr zuvor.
Besonders stark traf der Rückgang die Gastronomie. Dort brach der preisbereinigte Umsatz binnen Jahresfrist um 7,1 Prozent ein. Dennoch lagen die Erlöse zu laufenden Preisen noch 0,7 Prozent über dem Vorjahreswert.
Etwas geringer fiel das Minus im Beherbergungsbereich aus. Hotels und andere Übernachtungsbetriebe verzeichneten preisbereinigt einen Rückgang von 2,8 Prozent. Nominal sanken die Einnahmen hier um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber