Wetter

Unwetter drohen: Jetzt kippt das Wetter im Norden

Gewitter, Starkregen, schwüle Hitze: Der Samstag wird in vielen Regionen ungemütlich. Nur der Norden kann etwas aufatmen.

30.05.2026, 05:00 Uhr

Schwülwarmer Samstag mit Gewittergefahr in vielen Regionen

In großen Teilen Deutschlands dürfte der Samstag drückend warm und von Gewittern geprägt werden. Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes sind zwischen der Eifel, Hessen und dem Bayerischen Wald einzelne Unwetter möglich. Dabei kann es örtlich zu kräftigem Regen mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter sowie zu Hagel kommen. Die Hagelkörner können dabei mehr als zwei Zentimeter groß werden und damit ungefähr die Größe einer Ein-Euro-Münze erreichen.

Schon am Freitagabend waren die ersten Folgen der Wetterlage spürbar. Eine Unwetterfront zog über Teile von Nordrhein-Westfalen hinweg. Aus Münster meldete die Feuerwehr eine hohe Zahl an Einsätzen. Vielerorts liefen Keller voll, zudem stürzten Bäume auf Straßen. Laut WDR musste außerdem ein Open-Air-Konzert abgebrochen werden. Auch der Bahnverkehr in NRW war beeinträchtigt: Einige Fernzüge blieben vorsorglich in Bahnhöfen stehen, weil sich Bäume auf den Gleisen befanden.

Abseits des Unwetterstreifens zeigt sich das Wetter am Samstag etwas freundlicher. Südlich davon rechnen Meteorologen mit sonnigen Abschnitten, vereinzelt sind aber auch dort Hitzegewitter nicht ausgeschlossen. Im Norden soll es überwiegend trocken bleiben, je nach Region teils freundlich, teils stärker bewölkt. Die Höchstwerte liegen nach DWD-Angaben bei bis zu 33 Grad, im Norden werden maximal etwa 25 Grad erreicht.

Auch am Sonntag bleibt die Gewittergefahr bestehen. Vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands sind erneut Gewitter möglich, wobei das Risiko für Unwetter wieder steigen soll. Vorhergesagt werden lokal Starkregenmengen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Dazu können Hagelkörner mit bis zu drei Zentimetern Durchmesser sowie vereinzelt schwere Sturmböen auftreten.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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