Ströll traut dem FC Augsburg erneut eine starke Saison zu
Nach Rang neun in der vergangenen Spielzeit sieht Augsburgs Geschäftsführer Michael Ströll gute Chancen, dass der FC Augsburg wieder ähnlich erfolgreich abschneidet. In der „Augsburger Allgemeinen“ betonte er, der Verein wolle immer wieder in die Top Ten vorstoßen. Angesichts der wirtschaftlichen Möglichkeiten sei das allerdings keineswegs selbstverständlich. Zugleich zeigte er sich überzeugt, dass der Kader die nötige Qualität mitbringt, um diese Ziele zu erreichen.
Auch zum Auftakt der Vorbereitung am Montag verbreitete Trainer Manuel Baum Zuversicht. Vor Medienvertretern stellte er die Frage, was eigentlich dagegen sprechen sollte, am Ende sogar noch besser abzuschneiden.
Ströll blickt kritisch auf die Zeit mit Sandro Wagner
Baum hatte den Trainerposten im Dezember von Sandro Wagner übernommen. Das Engagement des früheren Nationalspielers und Ex-Assistenten der Bundestrainer konnte in Augsburg nicht den erhofften Erfolg bringen. Ströll erklärte rückblickend, dass die enorme öffentliche Aufmerksamkeit rund um Wagner im Vereinsumfeld zu einer spürbaren Überforderung geführt habe. Das habe dem Klub nicht gutgetan.
Persönlich stellte Ströll Wagner zwar ein gutes Zeugnis aus, als Trainer beim FCA habe es jedoch nicht funktioniert. Über Baum äußerte er sich deutlich positiver: Mit ihm wirke alles sehr passend, sowohl menschlich als auch innerhalb der Mannschaft. Laut Ströll zeige sich das auch in den Resultaten.
Zukunft von Banks und Kömür noch Thema
Noch offen ist, wie sich der Augsburger Kader in der laufenden Transferperiode weiter verändert. Der Bundesligist hat bereits einige Zu- und Abgänge verzeichnet. Besonders die beiden Eigengewächse Noahkai Banks und Mert Kömür werden mit größeren Vereinen in Verbindung gebracht.
Ströll rechnet derzeit jedoch eher nicht mit einem Abschied des Duos. Beide Spieler seien für den FCA wichtig, auch weil sie beispielhaft zeigten, welchen Weg junge Talente im Verein einschlagen können. Sollte sich für sie allerdings die Möglichkeit zum nächsten Karriereschritt ergeben, müsse man sich damit beschäftigen. Im Moment, so Ströll, plane Augsburg aber klar mit beiden.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber