DWD korrigiert vorläufigen Hitzerekord nach oben
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach hat den bislang gemeldeten Temperaturhöchstwert des vergangenen Wochenendes nachträglich angepasst. Nach aktuellen Erkenntnissen könnte es auf dem Höhepunkt der Hitzewelle noch etwas heißer gewesen sein als zunächst angegeben. Die endgültige Bestätigung der Messwerte steht jedoch weiterhin aus.
Zunächst hatte der DWD am Sonntag mit 41,7 Grad in Coschen-Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree den dritten vorläufigen Tagesrekord in Folge bekanntgegeben. Dieser Wert galt zunächst als Spitzenwert der Hitzewelle, die danach allmählich nachließ.
Bereits am Freitag waren in Saarbrücken-Burbach vorläufig 41,3 Grad gemessen worden. Einen Tag später meldete der Wetterdienst dann 41,5 Grad aus Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt.
Wie der DWD nun mitteilte, wurde bei der Überprüfung der Daten aus der Station Möckern-Drewitz am Samstag zwischen 16.37 Uhr und 16.45 Uhr eine Ausfallzeit festgestellt. Nach Auswertung der Rohdaten geht der Wetterdienst davon aus, dass genau in dieser Meldelücke die höchste Temperatur erreicht wurde.
Nach Ergänzung der fehlenden Daten erhöht sich der vorläufige Höchstwert für Möckern-Drewitz deshalb von 41,5 auf 41,8 Grad. Damit liegt der Ort nun vor Coschen mit 41,7 Grad und hält nach aktuellem Stand den vorläufigen Temperaturrekord.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber