Emotionaler Abschied bei „Immer wieder sonntags“
Zum Finale von „Immer wieder sonntags“ hat sich Stefan Mross sichtlich bewegt von seinem Publikum verabschiedet. In der letzten Ausgabe des ARD-Klassikers kämpfte der Moderator mehrfach mit den Tränen. Besonders ein musikalischer Gruß des Schlagerduos Sigrid und Marina ließ ihn nicht unberührt. Danach sagte Mross, er habe eigentlich gefasst bleiben wollen, doch das sei ihm nun nicht mehr gelungen. Auch ein Einspieler mit Szenen aus früheren Jahren rührte ihn so sehr, dass er immer wieder zum Taschentuch greifen musste.
Für einen kurzen Moment wurde außerdem live zu Andrea Kiewel vor dem Start des ZDF-Fernsehgartens geschaltet. Dabei erklärte Mross augenzwinkernd, er übergebe ihr an diesem Sonntagvormittag symbolisch das Zepter – schließlich sei sie nun die Einzige, die um diese Zeit noch für Unterhaltung sorge.
Viele bekannte Gäste zum Abschied
In Tracht mit Lederhose, Hemd und Krawatte begrüßte Mross zahlreiche Weggefährten und Freunde. Mit dabei war unter anderem Andy Borg, der als häufigster musikalischer Gast in der Geschichte der Sendung gilt. Auch Vanessa Mai gehörte zu den Gästen – sie hatte 2013 bei „Immer wieder sonntags“ ihren allerersten Fernsehauftritt. Darüber hinaus standen weitere bekannte Namen wie Semino Rossi und die aus den USA stammende Schlagersängerin Peggy March auf der Bühne.
Erfolgreiches Format endet nach fast drei Jahrzehnten
Die Sendung war erstmals 1995 zu sehen. Stefan Mross übernahm die Moderation im Jahr 2005 und prägte das Format seitdem entscheidend – nicht zuletzt mit seiner Trompete und seiner nahbaren Art. Auch zuletzt blieb die Show beim Publikum beliebt: Im vergangenen Jahr verfolgten durchschnittlich 1,26 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer die Sendung, der Marktanteil lag bei etwa 17 Prozent.
Die Einstellung des Formats hatten ARD und SWR zuvor mit Sparmaßnahmen sowie dem Wunsch nach stärkerem Fokus auf neue digitale Angebote begründet.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber