Nordrhein-Westfalen

Jagd auf Strom-Saboteur: Rätsel um Täter wächst

Stromnetz sabotiert? Polizei jagt seit Tagen einen 48-Jährigen aus NRW – neue Hinweise könnten die Fahndung plötzlich drehen.

06.09.2026, 10:40 Uhr

Fahndung nach Verdächtigem nach Angriffen auf Stromnetz dauert an

Nach mehreren mutmaßlichen Sabotageversuchen am deutschen Stromnetz wird weiter nach einem 48-jährigen Verdächtigen gesucht. Ein Sprecher der Kölner Polizei erklärte am Morgen, dass die Fahndung weiterhin laufe. Es seien bereits Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, denen nun nachgegangen werde. Die Ermittler hatten am Samstag Fotos des Mannes aus Gevelsberg veröffentlicht und öffentlich um Mithilfe gebeten.

Die mutmaßlichen Sabotageakte betreffen vor allem Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und zuletzt auch Sachsen. In allen drei Ländern spielt die Braunkohleförderung und -verstromung weiterhin eine Rolle.

Am Freitag entdeckten Einsatzkräfte in der Wohnung des Verdächtigen in Gevelsberg Sprengstoff. Später durchsuchte ein Spezialeinsatzkommando in Niederzier am Tagebau Hambach einen Lastwagen, der offenbar zu einem Wohnmobil umgebaut worden war und dem Gesuchten zugerechnet wird. Der 48-Jährige wurde dort jedoch nicht angetroffen.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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