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Darum bewegt Michael J. Fox mit 65 die Welt

Parkinson seit Jahrzehnten – doch Michael J. Fox gibt nicht auf: Zum 65. überrascht er mit einem Schritt, den kaum jemand erwartet.

09.06.2026, 04:30 Uhr

Michael J. Fox wird 65: Dankbarkeit, Familie und ein Leben mit Parkinson

Für Michael J. Fox ist Dankbarkeit nach eigenen Worten das Wichtigste überhaupt. Der Schauspieler, der durch die Filmreihe „Zurück in die Zukunft“ weltberühmt wurde, feiert heute seinen 65. Geburtstag. Trotz seiner seit Jahrzehnten bestehenden Parkinson-Erkrankung versucht er, sich so wenig wie möglich einschränken zu lassen.

Zuletzt stand Fox gemeinsam mit Harrison Ford für die Serie „Shrinking“ vor der Kamera. Ford beschrieb ihn danach in einem Interview mit Vanity Fair als großzügig, hilfsbereit, offen und als einen rundum wunderbaren Menschen.

Fox selbst sagt, er habe an der Arbeit derzeit mehr Freude denn je. Er versuche, die Energie, die ihm zur Verfügung stehe, bestmöglich zu nutzen. Er wolle aktiv bleiben, weiter arbeiten, wichtige Beziehungen pflegen, Zeit mit engen Freunden verbringen und das Familienleben genießen. Sein Fazit: Es gehe ihm gut — deutlich besser, als es auch sein könnte.

Seit 1988 ist Fox mit der Schauspielerin Tracy Pollan verheiratet. Gemeinsam hat das Paar vier erwachsene Kinder. Als Vater, Ehemann und Freund gebe es für ihn noch vieles, was er tun wolle, sagt er.

Früher Start vor der Kamera

Michael J. Fox wurde am 9. Juni 1961 im kanadischen Edmonton geboren. Er wuchs mit drei Schwestern und zwei Brüdern auf. Weil sein Vater bei der kanadischen Armee arbeitete, zog die Familie oft um. Schon als Jugendlicher übernahm Fox erste Rollen in Fernsehproduktionen in Kanada, bevor er später nach Los Angeles ging.

In den 1980er Jahren wurde er durch die Comedyserie „Family Ties“ zum Publikumsliebling. Da es in der Schauspielgewerkschaft bereits einen Michael Fox gab, entschied er sich für den Künstlernamen Michael J. Fox — obwohl sein zweiter Vorname eigentlich Andrew ist.

Den Durchbruch zum Kinostar schaffte er mit der von Steven Spielberg produzierten Science-Fiction-Trilogie „Zurück in die Zukunft“. Vor allem der erste Film wurde ein riesiger Erfolg. Darin zeigte Fox als Marty McFly nicht nur schauspielerisches Talent, sondern auch sein Können mit Gitarre und Skateboard. Danach folgten weitere Filmrollen in Hollywood sowie die erfolgreiche Serie „Chaos City“.

Offener Umgang mit der Krankheit

Anfang der 1990er Jahre erhielt Fox die Diagnose Parkinson. Einige Jahre später waren die Symptome nicht mehr zu übersehen, woraufhin er sich entschloss, öffentlich über die Krankheit zu sprechen.

Mit diesem Schritt wurde Fox zu einem der bekanntesten Gesichter im Kampf gegen Parkinson. Über seine Stiftung sammelte er Hunderte Millionen Dollar für die Forschung. Für dieses Engagement erhielt er 2010 vom Karolinska-Institut in Stockholm die medizinische Ehrendoktorwürde. 2025 wurde ihm zudem vom damaligen US-Präsidenten Joe Biden die Freiheitsmedaille verliehen.

Auch künstlerisch wurde Fox vielfach ausgezeichnet. Neben zahlreichen Preisen erhielt er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Außerdem veröffentlichte er mehrere autobiografische Bücher.

Mehrfach hatte Fox angekündigt, sich aus der Schauspielerei zurückzuziehen. Dennoch entschied er sich immer wieder dafür, weiterzumachen. Seine Begründung: Schauspiel sei etwas sehr Persönliches — und wenn man den Wunsch habe, es zu tun, fühle es sich nicht wie Arbeit an.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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