Flughafen in Nashville soll nach Dolly Parton benannt werden
Nach dem Tod von Dolly Parton planen der Bundesstaat Tennessee und der Nashville International Airport (BNA), den Flughafen der Country-Legende zu widmen. Das gaben Tennessees Gouverneur Bill Lee und der Flughafen in Mitteilungen auf der Plattform X bekannt.
Nach Angaben in einer Presseerklärung soll die Umbenennung ein dauerhaftes Zeichen für Partons außergewöhnliches Lebenswerk setzen. Sie habe Menschen in Tennessee ebenso wie weltweit über Generationen hinweg geprägt und inspiriert.
Gouverneur Lee erklärte, es sei angemessen, dass ausgerechnet der Ort, an dem Tennessee Besucher aus aller Welt empfange, künftig den Namen Dolly Partons tragen solle. Damit werde „Tennessees beliebteste Tochter“ geehrt.
Von einfachen Verhältnissen nach Nashville
Dolly Rebecca Parton wurde am 19. Januar 1946 im Sevier County im US-Bundesstaat Tennessee geboren. Sie wuchs mit ihren Eltern und elf Geschwistern in bescheidenen Verhältnissen in einer kleinen Holzhütte auf. Musik spielte sowohl zu Hause als auch in der Kirche eine wichtige Rolle.
Direkt nach ihrem Schulabschluss zog Parton 1964 nach Nashville, um dort als Songschreiberin und Sängerin Fuß zu fassen. Schon wenige Jahre später stellte sich der erste Chart-Erfolg ein: 1967 erreichte ihre erste Single Platz 24 der Country-Hitparade. Danach folgten zahlreiche weitere bekannte Lieder wie „Jolene“, „Nine to Five“ und „I Will Always Love You“, das später auch durch Whitney Houston weltweit berühmt wurde.
Trauer um die Sängerin
Am Dienstag hatte ihre Agentur mitgeteilt, dass Dolly Parton im Alter von 80 Jahren in Nashville friedlich gestorben sei. In einem Video auf Instagram sagte ihre Familie: „Die Traurigkeit ist bei uns, aber nicht bei Dolly. Sie hat ihr Leben gelebt.“
Ihr Tod löste international große Bestürzung aus. Auf dem Hollywood Walk of Fame legten Fans Blumen an ihrem Stern nieder. Dort war Parton bereits 1984 gemeinsam mit Sylvester Stallone verewigt worden, mit dem sie für die Musikkomödie „Rhinestone“ vor der Kamera stand.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber