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Jugendwort 2026: Diese Favoriten verblüffen

Diese 3 Jugendwörter sorgen 2026 für Fragezeichen bei Älteren: Was sie bedeuten – und warum Jugendliche sie ständig sagen.

28.08.2026, 07:33 Uhr

Drei englische Begriffe stehen zur Wahl zum Jugendwort 2026

Manche dürften enttäuscht sein, wenn ihr Favorit am Ende nicht als besonders "peak" gilt. Für "ragebait" ist das aber kein Anlass. Wer bei diesen Begriffen erst einmal stutzt, ist vermutlich nicht mehr ganz nah dran an der Jugendsprache – junge Leute dagegen schon. Denn genau diese drei englischen Ausdrücke haben es unter die Finalisten für das Jugendwort des Jahres 2026 geschafft.

Seit 2008 stimmen Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 11 und 20 Jahren darüber ab, welcher Ausdruck ihrer Generation gerade besonders angesagt ist. Noch bis zum 28. September kann online über die letzten drei Kandidaten abgestimmt werden. Der Gewinner soll am 10. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vom Verlag Pons Langenscheidt bekannt gegeben werden.

Fest steht bereits: Ein ebenfalls viel genutzter Begriff hat den Sprung in die Endrunde nicht geschafft.

Das bedeuten die Top-3-Begriffe

"Crashout"

Von einem Crashout spricht man, wenn jemand völlig die Beherrschung verliert, ausrastet oder sehr heftig emotional reagiert. Laut Verlag kann das sowohl ernst gemeint als auch ironisch gesagt werden.

Beispiel: "Wenn mein Handy gleich ausgeht, mache ich komplett Crashout."

"Peak"

Das englische Wort bedeutet eigentlich "Gipfel" oder "Höhepunkt". In der Jugendsprache beschreibt es etwas, das besonders gut ist – also quasi das Beste überhaupt.

Beispiel: "Das Festival gestern war einfach peak."

Jugendwort des Jahres 2026
In diesem Jahr stammen alle drei Wörter unter den Top 3 aus der englischen Sprache. (Archivbild) Quelle: Marcus Brandt/dpa

"Ragebait"

Ähnlich wie Clickbait bezeichnet Ragebait Inhalte in sozialen Netzwerken, die bewusst provozieren sollen. Mit übertriebenen Aussagen, fragwürdigen Behauptungen oder absichtlich polarisierenden Meinungen wird versucht, Wut auszulösen. Solche Beiträge sorgen oft für viele Reaktionen und werden von Algorithmen zusätzlich verbreitet.

Dieser Begriff ist ausgeschieden

"67"

Die Zahl 67, meist ausgesprochen als "six seven", ist für viele eher ein Insider als ein klar definierter Ausdruck. Selbst Jugendliche können oft nicht genau erklären, was damit eigentlich gemeint ist. Verwendet wird der Begriff häufig in ganz unterschiedlichen Situationen, oft zusammen mit einer typischen Handbewegung.

Popularität erlangte das Phänomen in den USA – unter anderem durch TikTok, Basketball-Memes und den Song "Doot Doot (67)" von Rapper Skrilla. Für die Endrunde reichte es dennoch nicht.

Der Titelträger aus dem Vorjahr

Im vergangenen Jahr gewann "Das crazy". Die Jury beschrieb den Ausdruck damals als eine Art universelle Reaktion auf Sprachlosigkeit und als Ersatz für ein schlichtes "Okay". Genutzt wird er vor allem dann, wenn einem nichts Besseres einfällt, man keine längere Antwort geben möchte oder einfach höflich reagieren will.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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