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Zverev wankt – und schlägt Altmaier in Rom

Zverev zittert sich in Rom weiter: Gegen Altmaier wankt der Favorit bedenklich – und plötzlich wird klar, warum.

08.05.2026, 17:52 Uhr

Zverev gewinnt deutsches Duell in Rom und kämpft gegen Fieber an

Alexander Zverev hat beim Masters-1000-Turnier in Rom nach einer schwankenden Leistung das deutsche Duell mit Daniel Altmaier für sich entschieden. Der körperlich angeschlagene Weltranglistendritte setzte sich mit 7:5, 6:3 durch und steht damit in der dritten Runde.

Dort bekommt es der Hamburger mit dem Belgier Alexander Blockx zu tun, den er erst vor einer Woche im Halbfinale von Madrid bezwungen hatte.

Nach der Partie erklärte Zverev bei Sky, warum ihm der Auftritt sichtbar schwerfiel. „Ich bin auch nur ein Mensch, der auch mal krank wird“, sagte der 29-Jährige. Er habe zuletzt viel Tennis gespielt, sein Immunsystem sei deshalb wohl etwas geschwächt. Zudem verriet Zverev, dass er in den vergangenen Nächten Fieber gehabt habe. Umso erleichterter zeigte er sich nach dem Sieg: Er sei froh, das Match irgendwie überstanden zu haben, und gehe davon aus, sich bis zur nächsten Begegnung wieder besser zu fühlen.

Lys verpasst Überraschung gegen Osaka – auch Struff raus

Für Jan-Lennard Struff war in der zweiten Runde Endstation. Der 36 Jahre alte Warsteiner verlor gegen den Tschechen Jiri Lehecka mit 6:7 (4:7), 3:6.

Bei den Frauen erreichte Laura Siegemund die dritte Runde. Sie setzte sich in einer umkämpften Partie mit 6:4, 6:7 (4:7), 6:1 gegen die Russin Jekaterina Alexandrowa durch.

Eva Lys verpasste derweil nur knapp eine Überraschung. Die Hamburgerin verlangte der ehemaligen Weltranglistenersten Naomi Osaka alles ab, musste sich am Ende aber mit 4:6, 6:4, 3:6 geschlagen geben.

Das Turnier in Rom dient den Tennisprofis als wichtiger Härtetest vor den French Open, die am 24. Mai in Paris beginnen.

Zverev nur selten auf Weltklasse-Niveau

Zverev rückte häufig ans Netz vor und suchte kurze Ballwechsel. Dabei war deutlich zu sehen, dass er körperlich nicht in Bestform war. Dem Olympiasieger von 2021 unterliefen ungewohnt viele Fehler, auch wenn seine Klasse immer wieder aufblitzte.

Im ersten Satz wehrte Zverev zunächst Breakchancen ab, ehe er Altmaier den Aufschlag abnahm und mit 4:2 in Führung ging. Als er anschließend zum Satzgewinn servierte, gelang Altmaier jedoch das Re-Break. Zverev fing sich rechtzeitig wieder und verhinderte mit einem starken Passierschlag zum 7:5 den Tiebreak.

Auch im zweiten Durchgang blieb sein Spiel wechselhaft. Nach einem eigenen Aufschlagverlust schaffte Zverev sofort das Re-Break zum 2:2. Später nahm er Altmaier erneut den Service ab und stellte auf 5:3. Nach 1:44 Stunden nutzte er schließlich erst seinen vierten Matchball und machte einen mühsamen, letztlich aber verdienten Erfolg perfekt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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