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Olympia-Heldin Burghardt sagt überraschend Servus

Winter- und Sommer-Olympia: Alexandra Burghardt gelingt Historisches – jetzt überrascht die Medaillen-Heldin mit dem Karriere-Ende.

09.06.2026, 17:15 Uhr

Alexandra Burghardt beendet ihre außergewöhnliche Laufbahn

Nach Olympiasilber im Zweierbob 2022 in Peking und Bronze mit der deutschen Sprintstaffel bei den Sommerspielen 2024 in Paris hat Alexandra Burghardt ihre Karriere für beendet erklärt. Trotz dieser Erfolge bleibt für die 32-Jährige ein anderer Moment besonders bedeutend: ihr Start über 100 Meter bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021.

Im Gespräch mit BR24Sport sagte die Oberbayerin, dass sie sich damit einen Traum aus Kindertagen erfüllt habe. Dieser Lauf habe ihr persönlich am meisten bedeutet. Zugleich erklärte sie, sie habe lange über den richtigen Zeitpunkt für den Abschied nachgedacht, irgendwann spüre man aber, wann es passe. Mit dem Verlauf ihrer Karriere sei sie sehr zufrieden.

Rückschläge und Comebacks prägten ihren Weg

Burghardt gehörte über viele Jahre zur deutschen Sprintspitze. Dabei musste sie immer wieder Verletzungen verkraften, kämpfte sich jedoch jedes Mal zurück. Sie erzählte zudem, dass sie sich zu Beginn ihrer Laufbahn zunächst nicht getraut habe, allzu groß zu träumen.

Am Ende stehen für sie vier Teilnahmen an Olympischen Spielen zu Buche – drei Mal im Sommer, einmal im Winter. Dazu kommen zwei Medaillen, eine in jeder Jahreszeit, was nur wenigen Athletinnen und Athleten gelungen ist.

2022 wagte sie den Wechsel in den Bobsport und wurde sofort belohnt: Als Anschieberin von Mariama Jamanka gewann sie in Peking Silber im Zweierbob. Zwei Jahre später folgte in Paris mit der deutschen Sprintstaffel noch eine Bronzemedaille. Beide Auszeichnungen hätten für sie einen enorm hohen Stellenwert, betonte Burghardt. Keine sei ihr wichtiger als die andere.

Mariama Jamanka und Alexandra Burghardt (r)
Auch im Bob ist Schluss: Sprinterin Alexandra Burghardt beendet ihre Karriere. (Archivbild) Quelle: Michael Kappeler/dpa

Auch im Bob ist Schluss: Alexandra Burghardt beendet ihre Karriere.

Archivbild: Michael Kappeler/dpa

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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