Bayern Münchens Assistent Aaron Danks hat nach einem Besuch bei Vincent Kompany im Krankenhaus ein vorsichtig positives Update zum Zustand des Cheftrainers gegeben. Vor dem DFB-Pokalspiel der zweiten Runde gegen den 1. FC Magdeburg am Mittwochabend (20.45 Uhr/ARD und Sky) sagte Danks, der 40 Jahre alte Belgier sei gut aufgelegt und erhole sich Schritt für Schritt. Ein Zeitpunkt für die Entlassung aus der Klinik steht allerdings weiterhin nicht fest.
Danks erklärte, nach dem Zusammenbruch Kompanys am vergangenen Freitag lasse sich der weitere Verlauf derzeit noch nicht seriös vorhersagen. Der Trainer bekomme die nötige Ruhe, um wieder zu Kräften zu kommen. Bei ihrem Gespräch sei es nicht um Taktik oder Fußball gegangen, sondern vielmehr darum, wie es allen Beteiligten gehe.
Zwischen Freude und schwierigen Momenten
Beim FC Bayern liegen positive und belastende Ereignisse aktuell eng beieinander. Danks sprach von den Gegensätzen, die das Leben mit sich bringe. Dabei verwies er einerseits auf Harry Kanes Ballon-d’Or-Triumph, andererseits auf die belastenden Wochen mit Blick auf Kompanys Gesundheitszustand sowie einen Todesfall im engsten Familienkreis von Joshua Kimmich.
Der 31-jährige Mittelfeldspieler wird im Pokalspiel gegen Magdeburg noch fehlen. Für das Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Dortmund am Samstag in der Allianz Arena gibt es jedoch Hoffnung auf eine Rückkehr. Laut Danks wird erwartet, dass Kimmich noch in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigt.
Neuer und Musiala noch nicht einsatzbereit
Auch Manuel Neuer wird gegen Magdeburg nicht zur Verfügung stehen, da seine Fußprobleme noch nicht vollständig auskuriert sind. Gleiches gilt für Jamal Musiala, der sich nach einer Muskelverletzung weiter im Aufbautraining befindet. Im Tor wird deshalb erneut Jonas Urbig stehen. Zudem fällt Luis Díaz weiterhin verletzt aus.

Dagegen könnten Minjae Kim und Aleksandar Pavlović schon bald wieder Optionen sein. Beide hatten zuletzt beim 3:1-Erfolg in Freiburg gefehlt, stehen aber offenbar vor ihrer Rückkehr.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber