Fußball

1. FC Magdeburg träumt vom Bayern-Hammer

Geht das Bayern-Wunder wieder? Magdeburg glaubt trotz Mammutaufgabe im Pokal an die Sensation – wie schon 2000.

26.10.2026, 16:18 Uhr

FCM hofft in München auf die Pokal-Überraschung

Der 1. FC Magdeburg reist trotz klarer Außenseiterrolle mit Hoffnung zum DFB-Pokalspiel beim FC Bayern. Vor der Partie am Mittwochabend (20.45 Uhr/ARD) machte Trainer Petrik Sander deutlich, dass sein Team an eine Überraschung glaubt.

„Damit uns dort ein erfolgreicher Abend gelingt, muss vieles passen. Aber wenn man nicht daran glaubt, braucht man gar nicht erst loszufahren“, sagte Sander vor dem Duell mit dem Rekordpokalsieger.

Aus dem ordentlichen Start in der 2. Bundesliga mit 16 Punkten aus neun Spielen will der FCM allerdings keine großen Rückschlüsse ziehen. Die Münchner seien sportlich in einer ganz anderen Kategorie unterwegs als die bisherigen Gegner im Unterhaus, betonte der Coach mit Blick auf die Qualität des Bayern-Kaders.

Personell muss Magdeburg weiterhin auf den langzeitverletzten Lubambo Musonda verzichten, der wegen eines Achillessehnenrisses fehlt. Auch Moritz-Broni Kwarteng steht nicht zur Verfügung. Trotzdem will der Club mit dem kompletten Aufgebot nach München reisen, um den Teamgeist weiter zu stärken.

Erinnerungen an den großen Pokal-Coup von 2000

Ein besonderes Kapitel in der Vereinsgeschichte verbindet den FCM bereits mit dem FC Bayern im DFB-Pokal: Am 1. November 2000 setzte sich Magdeburg in der zweiten Runde überraschend gegen den damaligen Titelverteidiger durch und gewann nach Elfmeterschießen mit 5:3.

Ein spezielles Elfmeterschießen-Training gab es diesmal laut Sander nicht.

„Das kann man so nicht wirklich trainieren. Wir wissen, wer bei uns schießen kann – und wer eher nicht“, sagte der Trainer.

Unabhängig vom Ausgang des Pokalspiels wird die Mannschaft nach der Begegnung nicht nach Magdeburg zurückreisen. Stattdessen geht es direkt weiter mit der Vorbereitung auf das Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98 am Samstag um 13.00 Uhr.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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