Musiala lobt Zusammenspiel mit Wirtz
Jamal Musiala hat sich begeistert über das Zusammenspiel mit Florian Wirtz in der Nationalmannschaft geäußert. Im Gespräch mit der Sport Bild sagte der 23-Jährige, dass ihm das gemeinsame Spiel mit Wirtz besonders viel Freude bereite. Beide würden auf dem Platz sehr gut miteinander funktionieren. Ähnlich sehe er das auch im Zusammenspiel mit Kai Havertz, Leroy Sané, Felix Nmecha und Aleksandar Pavlovic.
Viel Freiheit auf dem Platz
Musiala betonte, dass die Stimmung im gesamten Team sehr gut sei. Unabhängig von seiner Position könne er mit allen Mitspielern gut kombinieren. Mit Wirtz stimme die Abstimmung aber besonders, auch weil beide flexibel die Rollen tauschen könnten. Gerade diese Freiheit und Unbeschwertheit mache das Spiel für ihn so reizvoll.
Nach den WM-Erfolgen gegen Curaçao mit 7:1 und gegen die Elfenbeinküste mit 2:1 wollen Musiala und Wirtz im weiteren Verlauf des Turniers zentrale Figuren sein.
Hohe Ziele, aber ohne Druck
Musiala gehört zusammen mit Wirtz und dem spanischen Offensivstar Lamine Yamal zu den Spielern, die dem Turnier ihren Stempel aufdrücken wollen. Der Bayern-Profi erklärte, dass er bei der Weltmeisterschaft zeigen möchte, welches Potenzial in ihm steckt. Dafür arbeite er täglich hart.
Gleichzeitig habe er gelernt, geduldig zu bleiben. Besonders nach seiner langen Pause infolge einer schweren Beinverletzung wisse er, dass er seinem Körper Zeit geben müsse. Dennoch sei er überzeugt, die Qualität für große Ziele mitzubringen. Persönliche Auszeichnungen stünden für ihn dabei aber nicht im Vordergrund.

Vorbild Stephen Curry
Als großer Basketball-Fan genießt Musiala auch den Aufenthalt in den USA, dem Heimatland dieser Sportart. Besonders schätzt er NBA-Superstar Stephen Curry. An ihm bewundert Musiala vor allem die Freude, die Curry auf dem Spielfeld ausstrahlt. Zudem hob er hervor, wie hart der Basketballer für seinen Erfolg gearbeitet habe.
Scharfe Soßen sind nicht sein Fall
Auch über Teamkollege Deniz Undav sprach Musiala und verriet dabei eine kulinarische Schwäche. Zwar habe er selbst einmal eine sehr scharfe Soße probiert, doch an die Vorlieben des Stuttgarter Angreifers komme er nicht heran. Für ihn sei das nichts, sagte Musiala, denn auf Bauchschmerzen könne er gut verzichten.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber