Fußball

«Europa-League-König»: Europas Urteil zu Freiburg – Villa

Freiburg geht in den Pressestimmen fast unter: Alles dreht sich um Emerys Triumphzug – und um den jubelnden Prinz William.

21.05.2026, 00:10 Uhr

Aston Villa beendet Freiburger Europapokal-Traum deutlich

Der SC Freiburg hat das Europa-League-Finale klar verloren. Aston Villa setzte sich in Istanbul mit 3:0 durch und ließ den Hoffnungen der Breisgauer auf den ersten großen internationalen Titel keine Chance. In Großbritannien wird der Triumph des Premier-League-Clubs begeistert gefeiert – auch wegen des prominenten Aston-Villa-Fans Prinz William.

Begeisterung in Großbritannien

Die britischen Medien überschlagen sich nach dem Endspielsieg. Der „Guardian“ hebt hervor, dass Tielemans mit seinem Treffer früh die Feierlichkeiten eingeleitet habe und Freiburg im Finale deutlich unterlegen gewesen sei.

„The Sun“ stellt vor allem Trainer Unai Emery in den Mittelpunkt: Mit diesem Erfolg habe er die Europa League bereits zum fünften Mal gewonnen. Zugleich berichtet das Blatt vom Jubel von Prinz William über die spektakulären Treffer von Buendia und Tielemans.

Die „Daily Mail“ schreibt von einem emotionalen Abend für den Thronfolger: Prinz William habe voller Freude auf der Tribüne mitgelitten und den ersten Titel seines Lieblingsvereins seit drei Jahrzehnten erlebt.

Frankreich: Freiburg überfordert

Auch in Frankreich steht Emerys erneuter Erfolg im Fokus. „L’Équipe“ urteilt, Aston Villa habe Freiburg klar beherrscht und dem spanischen Trainer seinen fünften Titel in diesem Wettbewerb beschert. Für den Bundesligisten sei die Aufgabe letztlich zu groß gewesen.

„Le Parisien“ betont, dass die Mannschaft aus Birmingham schon vor der Pause den Unterschied gemacht habe. Zudem sei es der bedeutendste europäische Erfolg des Clubs seit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1982.

SC Freiburg - Aston Villa
Auch SC-Trainer Julian Schuster durfte den Pokal nicht anfassen. Quelle: Robert Michael/dpa

Spanien feiert Emery als Europa-League-Spezialisten

In Spanien wird Emery regelrecht gefeiert. „Mundo Deportivo“ nennt ihn erneut den König der Europa League und lobt, wie er Aston Villa nach 30 titellosen Jahren mit einem überzeugenden Finalsieg zurück auf die große Bühne geführt habe.

„AS“ geht noch weiter und beschreibt Emery als einen Trainer, der eines Tages zu den bedeutendsten Europas gezählt werden könne. Seine taktische Arbeit wird dort beinahe als Kunstform beschrieben.

Auch „Marca“ würdigt den Coach und sieht in dem Titel einen weiteren Beleg für seinen besonderen Status in diesem Wettbewerb.

Italien: Der Pokalkönig prägt Aston Villa

Die „Gazzetta dello Sport“ hebt hervor, dass Emery Aston Villa Schritt für Schritt wieder nach oben geführt habe. Nach seinen Erfolgen mit Sevilla und Villarreal sei dies nun bereits sein fünfter Triumph in der Europa League. Die Zeitung sieht in ihm den prägenden Kopf einer Mannschaft, die seine Handschrift deutlich trage.

„La Repubblica“ spricht von einem emotionalen Endspiel in Istanbul, das Aston Villa vor den Augen von Prinz William für sich entschied.

Schweiz und Österreich: Klare Sache im Finale

Der Schweizer „Blick“ bezeichnet Emery als „Mr. Europa League“ und schreibt, dass der Coach mit Aston Villa Geschichte geschrieben habe. Für Freiburg sei dagegen der Traum vom ersten großen Titel schmerzhaft geplatzt.

Der österreichische „Kurier“ fasst das Finale knapp zusammen: Aston Villa habe die Europa League gewonnen, Freiburg sei ohne echte Chance geblieben.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

Zurück zur Startseite →
Kommentare 0
Hinterlassen Sie Ihren Kommentar

TOP Neueste Meldungen