Sechs Clubs aus Bayern sind in dieser Saison im DFB-Pokal vertreten – vom Rekordpokalsieger und amtierenden Titelträger FC Bayern München bis zum in die Regionalliga abgestiegenen Lokalrivalen TSV 1860 München.
Die „Löwen“ sind am Samstag einer von drei bayerischen Vereinen im Einsatz. Um 18.00 Uhr treffen sie im Grünwalder Stadion auf den Zweitligisten Holstein Kiel. Für Trainer Alper Kayabunar hat die Partie vor allem Zusatzcharakter: Es sei für seine Mannschaft ein Bonusspiel.
Augsburg und Nürnberg auswärts gefragt
Schon um 13.00 Uhr muss der FC Augsburg beim Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus bestehen. Der 1. FC Nürnberg, der mit zwei Siegen stark in die neue Zweitliga-Saison gestartet ist, tritt ab 15.30 Uhr beim Drittligisten Viktoria Köln an.
Am Sonntag um 13.00 Uhr steht ein Duell zweier Zweitligisten an: Die SpVgg Greuther Fürth empfängt im Ronhof den VfL Bochum. Einen Tag später, am Montag um 18.00 Uhr, wollen die Würzburger Kickers als Aufsteiger in die 3. Liga im eigenen Stadion für eine Überraschung gegen den Bundesligisten 1. FC Köln sorgen.
Bayern erst Anfang September im Einsatz
Der FC Bayern bestreitet seine Erstrundenpartie gegen Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück erst am 2. September. Grund dafür ist das heutige Supercup-Spiel gegen Borussia Dortmund, das um 20.30 Uhr angepfiffen wird.
Der DFB-Pokal lohnt sich für die Vereine nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich. Bereits für die erste Runde erhalten die Clubs jeweils 211.886 Euro aus dem Prämientopf des DFB. Der Einzug in Runde zwei würde die Einnahmen auf 423.772 Euro erhöhen – gerade für unterklassige Vereine ein bedeutender Betrag.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber