Joko und Klaas zeigen in ProSieben-Sondersendung den Alltag an der ukrainischen Front
Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf haben ihre bei ProSieben gewonnene freie Sendezeit genutzt, um den Blick auf den Krieg in der Ukraine zu lenken. Aus den ursprünglich vorgesehenen 15 Minuten wurde am Abend eine mehr als dreistündige Ausstrahlung des Films „Joko & Klaas Live – #dontlookaway“.
Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen sechs Menschen, darunter ein Helfer bei Evakuierungen und ein Polizist. Sie schildern ihren Alltag an der Front und zeigen die Realität des seit inzwischen über 1.560 Tagen andauernden russischen Angriffskriegs. Zu Beginn des Films erklärt einer der Beteiligten, man habe Kameras in die Ukraine geschickt und gefragt, was Menschen über ihr Leben dort wissen sollten. Genau das wolle man nun zeigen – mit dem Appell, nicht wegzusehen.
Inhalt der Sendung blieb bis zuletzt geheim
Wie schon bei früheren Gelegenheiten stellten Joko und Klaas ihre erspielte Sendezeit Themen und Personen zur Verfügung, denen sie mehr Aufmerksamkeit verschaffen wollten. Statt eines kurzen Beitrags entschieden sie sich diesmal für eine umfangreiche Dokumentation. Erst am Mittwoch hatten sie sich in ihrer Show gegen ProSieben durchgesetzt und damit das Recht auf freie Sendezeit gewonnen. Wofür sie diese verwenden würden, war im Vorfeld nicht bekannt.
Joko, 47, und Klaas, 42, greifen in ihren Formaten seit Jahren immer wieder gesellschaftlich und politisch relevante Themen auf, darunter Seenotrettung, Rechtsextremismus und Frauenrechte. Beide zählen zu den bekanntesten Gesichtern von ProSieben. Sendungen wie „Joko & Klaas gegen ProSieben“ erzielen regelmäßig starke Reichweiten und gehören zu den wichtigen Erfolgsfaktoren des Senders.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion