Politik

Trump verblüffte Harp: 45.000 Dollar zu Weihnachten

Wochenlang übersehen – jetzt rückt Trumps geheimnisvolle Vertraute ins Rampenlicht. Warum Natalie Harp für ihn so wichtig ist.

09.09.2026, 08:06 Uhr

Weißes Haus bestätigt hohe Weihnachtsgeschenke von Trump an Mitarbeiter

US-Präsident Donald Trump hat seiner Assistentin Natalie Harp sowie zwei weiteren Beschäftigten zu Weihnachten jeweils 45.000 US-Dollar geschenkt. Das entspricht umgerechnet rund 38.700 Euro. Das Weiße Haus bestätigte am Dienstagabend auf der Plattform X entsprechende Berichte der Washington Post und von Politico.

US-Medien zufolge liegt diese Summe bei ungefähr einem Drittel des Jahresgehalts der drei Mitarbeiter, die im Weißen Haus jeweils 150.000 Dollar verdienen.

Laut der Pressestelle gehört es seit Jahren zu Trumps Gewohnheit, Personen aus seinem Umfeld zu Weihnachten zu beschenken. Dazu zählten mitunter auch Mitarbeiter und Berater. Die nun bekannt gewordenen Geldgeschenke hätten nichts mit den offiziellen Regierungsaufgaben der Empfänger zu tun und seien deshalb nach den geltenden rechtlichen und ethischen Vorgaben zulässig, teilte das Weiße Haus weiter mit.

Natalie Harp zählt zum engsten Kreis

Besondere Aufmerksamkeit gilt Natalie Harp, die als eine der treuesten Vertrauten Trumps gilt. Die 35-Jährige, früher TV-Moderatorin, arbeitet nach Angaben des Weißen Hauses in Trumps zweiter Amtszeit als Assistentin des Präsidenten und gehört zu seinem unmittelbaren Umfeld.

Öffentlich tritt Harp nur selten auf. Berichten zufolge spielt sie jedoch intern eine bedeutende Rolle, vor allem wenn es um den Zugang zum Präsidenten geht. Medien schreiben ihr zudem die Aufgabe zu, Beiträge für Trumps Konto bei Truth Social zu veröffentlichen. Demnach soll Trump Inhalte diktieren, während Harp sie niederschreibt. Das Netzwerk gilt als eines seiner wichtigsten Kommunikationsmittel.

Die beiden weiteren Beschenkten sind nach Medienangaben Trumps 26-jähriger persönlicher Assistent Chamberlain Harris sowie die 31-jährige Kommunikationsberaterin Margo Martin.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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