Politik

Pentagon enthüllt brisante UFO-Akten

Pentagon lüftet UFO-Geheimnisse: Jetzt sind rätselhafte Videos und FBI-Akten online – was steckt wirklich in den Files?

08.05.2026, 17:47 Uhr

Das US-Verteidigungsministerium hat damit begonnen, bislang geheime Unterlagen zu UFOs und anderen rätselhaften Erscheinungen freizugeben. Nach Angaben des Pentagons in Washington handelt es sich um die erste Veröffentlichung von Akten zu sogenannten nicht identifizierten anomalen Phänomenen. Die Dokumente sind ab sofort öffentlich zugänglich.

Auf einer eigens eingerichteten Pentagon-Website finden sich neben Schwarz-Weiß-Bildern mutmaßlicher Flugobjekte auch ältere Unterlagen aus verschiedenen Ministerien und Behörden. Zum Start wurden mehr als 160 Dateien online gestellt.

Trump kündigt Freigabe an

US-Präsident Donald Trump hatte die Veröffentlichung bereits vor einiger Zeit in Aussicht gestellt. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte er nun, die erste Reihe von Dokumenten sei zur öffentlichen Einsicht freigegeben worden. Nach seinen Worten hatte er seine Regierung angewiesen, Unterlagen zu außerirdischem Leben, nicht identifizierten Luftphänomenen und UFOs zusammenzustellen und zugänglich zu machen.

Trump warf früheren Regierungen mangelnde Offenheit vor. Mit den nun veröffentlichten Dokumenten und Videos könne sich die Bevölkerung selbst ein Bild machen, erklärte er. Auch das Pentagon betonte in einem Beitrag auf X, dass die neue Regierung auf größtmögliche Transparenz setze, damit die Öffentlichkeit die Inhalte eigenständig bewerten könne.

Ankündigung schon im Februar

Bereits im Februar hatte Trump erklärt, Akten zu diesen sowie weiteren „hochkomplexen, aber äußerst interessanten und wichtigen Themen“ veröffentlichen zu lassen. Als Grund nannte er das große öffentliche Interesse. Er habe Verteidigungsminister Pete Hegseth sowie weitere Ministerien und Behörden beauftragt, entsprechendes Material zu prüfen und freizugeben.

Die Ankündigung fiel in eine Phase, in der Trump zugleich unter Druck stand, sämtliche Akten zum Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein zu veröffentlichen.

Mehrere Behörden beteiligt

Nach offiziellen Angaben sind an der Initiative neben dem Pentagon auch das Weiße Haus, das Büro des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste, das Energieministerium, die Raumfahrtbehörde NASA, das FBI sowie weitere US-Geheimdienststellen beteiligt.

Verteidigungsminister Hegseth sagte, die lange Geheimhaltung habe über Jahre hinweg nachvollziehbare Spekulationen befördert. Nun sei es an der Zeit, dass sich die Amerikaner selbst ein Urteil bildeten. Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard sprach von einem ersten Schritt. FBI-Direktor Kash Patel erklärte, die Freigabe werde mit Sorgfalt und Integrität begleitet, wobei die Sicherheit oberste Priorität habe.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion

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