Bundesfinanzminister Lars Klingbeil kann nach dem technischen Zwischenfall an seinem Regierungsflugzeug nun doch aus den USA zurückfliegen. Luftwaffe und Lufthansa-Technik gaben nach einer Prüfung grünes Licht für den Rückflug.
Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mitteilte, war vor dem Abflug bei einem sogenannten Walkaround ein Strukturschaden an einer Tür der Maschine entdeckt worden. Das Problem musste zunächst überprüft werden. Dafür wurde auch Bildmaterial nach Deutschland übermittelt und von Fachleuten der Lufthansa-Technik ausgewertet.
Nach Einschätzung des Ministeriumssprechers könnte vermutlich eine Fahrgastreppe den Schaden verursacht haben. Inzwischen sei ein Weiterflug aber möglich. Geplant war, dass die Maschine mit dem Vizekanzler und seiner Delegation am Mittag deutscher Zeit in den USA startet.
Klingbeil musste wegen der Verzögerung die Nacht in einem Hotel verbringen. Dadurch verpasst er auch die heutige Kabinettssitzung in Berlin, bei der sein geplantes Steuergesetz auf den Weg gebracht werden soll.
Der SPD-Politiker hatte zuvor am Treffen der G20-Finanzminister in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina teilgenommen. Anschließend besuchte er noch ein BMW-Werk in Spartanburg in South Carolina.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber