Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat wegen des Verdachts auf Drogen- und Waffenhandel mehrere Gebäude im Ruhrgebiet und in Niedersachsen durchsucht. Betroffen waren Objekte in Gelsenkirchen, Gladbeck und im niedersächsischen Steinfeld. Grundlage des Einsatzes waren Durchsuchungsbeschlüsse der Staatsanwaltschaft Essen.
Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte neun Objekte ins Visier: jeweils vier in Gelsenkirchen und Gladbeck sowie eines in Steinfeld. Nach Angaben der Ermittler richtet sich das Verfahren gegen acht Männer aus dem Rocker-Milieu im Alter von 28 bis 50 Jahren. Zuerst hatte die „Bild“ berichtet.
Kräfte der Kriminalpolizei sowie Spürhunde durchsuchten die Gebäude nach Drogen und Waffen. Bei den kontrollierten Objekten handelt es sich um acht Wohnadressen und eine Geschäftsadresse in Gladbeck.
Wie die Polizei nach Abschluss der Razzia mitteilte, wurden umfangreiche Beweismittel und Waffen sichergestellt. Nähere Angaben zu Art und Umfang der Funde machten die Behörden zunächst nicht.
Festnahmen gab es laut Polizei vorerst nicht. Wie viele Beamtinnen und Beamte im Einsatz waren, wurde ebenfalls nicht mitgeteilt. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: dpa/bearbeitet durch Topaktuell Redaktion