Hessen

Frankfurter Ebola-Patient darf endlich nach Hause

Ebola-Patient aus dem Kongo geheilt: Wie der Frankfurter Uniklinik gelang, was bei diesem Virus kaum möglich scheint

28.07.2026, 13:34 Uhr

Ein an Ebola erkrankter Patient ist nach erfolgreicher Behandlung aus der Universitätsklinik Frankfurt entlassen worden. Das gab die Universitätsmedizin bekannt. Der Mann aus den USA hatte sich während seines Einsatzes als Logistiker für eine Hilfsorganisation in der Demokratischen Republik Kongo infiziert.

Nach Angaben der Klinik zeigte er bei seiner Aufnahme vor etwa zwei Wochen die für eine Infektion mit dem Bundibugyo-Virus typischen Beschwerden. Dabei handelt es sich um jene Ebola-Variante, die derzeit im Kongo verbreitet ist.

Auf der Spezialstation für hochgefährliche Infektionserreger konnte der Gesundheitszustand des Patienten stabilisiert werden. Durch unterstützende Behandlungen gingen die Symptome nach kurzer Zeit zurück. Diese Entwicklung setzte sich weiter fort, sodass der Mann nun aus der Klinik entlassen werden konnte.

Vollständig genesen

Die Frankfurter Uniklinik teilte mit, der Patient habe sich vollständig erholt und sei inzwischen beschwerdefrei. Bereits in der Vergangenheit seien dort Menschen mit hämorrhagischem Fieber erfolgreich versorgt worden.

Ebola gilt als hoch ansteckende und lebensbedrohliche Erkrankung. Übertragen wird das Virus vor allem durch direkten Kontakt mit infizierten Personen oder deren Körperflüssigkeiten. Der aktuelle Ausbruch im zentralafrikanischen Kongo ist besonders schwer unter Kontrolle zu bringen. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass es gegen den Bundibugyo-Stamm bislang weder einen Impfstoff noch eine gezielte Behandlung gibt.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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