Berlin

Eralp verspricht: Mehr Sicherheit für alle Berliner

Familie in Gefahr? Nach brisantem «Spiegel»-Bericht bricht Elif Eralp ihr Schweigen – und reagiert deutlich.

29.10.2026, 12:45 Uhr

Die Berliner Linken-Politikerin und Wahlsiegerin Elif Eralp hat bekräftigt, sich als Regierende Bürgermeisterin konsequent für die Sicherheit in der Hauptstadt einzusetzen. Anlass ist ein Bericht des „Spiegel“, wonach sie die Sicherheit ihrer Familie gefährdet sehe, wenn sie sich ausdrücklich zu einem bekannten Palästina-Aktivisten äußere.

Zu den Details des Berichts wollte sich Eralp in einem Statement in Berlin weiterhin nicht konkret äußern. Sie verwies darauf, dass private und interne Inhalte veröffentlicht worden seien. Zugleich machte sie deutlich, dass sie für den Schutz aller Berlinerinnen und Berliner stehen wolle. Gegen Gewalt und Terror werde sie entschlossen vorgehen.

Eralp betonte zudem, sie lasse sich von niemandem einschüchtern. Zugleich sei es aus ihrer Sicht selbstverständlich, sich Sorgen um die eigene Familie zu machen. Sie kündigte an, konsequent gegen jede Form von organisierter Kriminalität, Gewalt und Terror vorzugehen. Dieses Versprechen habe sie den Berlinerinnen und Berlinern gegeben und wolle es auch durchsetzen.

Besonders hob Eralp hervor, dass sie für die Sicherheit aller Menschen in der Stadt einstehen wolle – sowohl für jüdische Menschen, die derzeit besonders unter Druck stünden, als auch für muslimische Menschen, die Diskriminierung und Rassismus erlebten.

Der „Spiegel“ hatte berichtet, die Sorge um die Sicherheit von Eralps Familie gehe aus internen Anmerkungen zu einem Interview hervor. Nach Angaben des Magazins sei ein entsprechendes Dokument versehentlich zusammen mit Kommentaren aus Eralps Büro an die Redaktion geschickt worden.

Quelle: dpa/bearbeitet durch Julian Weber

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